Herr Jost Söhler, Vorsitzender des Schulelternrates der Grundschule Herrentor, erklärt, seine Frage beziehe sich auf den bevorstehenden Umzug in das Gebäude der Wallschule. Bereits in der Sitzung des Schulausschusses am 19.11.2014 habe die Leiterin der Grundschule, Frau Bergholz, ihrer Sorge Ausdruck verliehen, dass der Zeitraum für die erforderlichen Maßnahmen möglicherweise zu eng sein könnte. Daraufhin sei entgegnet worden, das Gebäudemanagement müsse nun schnell Klarheit über die notwendigen Maßnahmen erlangen, um zeitnah die Kosten ermitteln zu können. Am 12.01.2015 sei das Treffen der Planungsgruppe mit dem Resümee beendet worden, dass man nunmehr zeitnah die Kosten für die notwendigen Maßnahmen ermitteln müsse. Da in gut sieben Monaten das neue Schuljahr beginnen würde, bräuchten die Eltern klare Informationen über die Bedingungen, unter denen ihre Kinder die Schule besuchen würden. Das betreffe neben der Ausstattung des Gebäudes und die Struktur des Unterrichts auch die Ausgestaltung der außerschulischen Betreuung. Wie bekannt sei, würden sich momentan die einzigen Toiletten im Keller des Gebäudes befinden. In der Planungsgruppe sei mehrfach darauf hingewiesen worden, dass dieses nicht den Bedürfnissen einer Grundschule entsprechen würde. Nach der einhelligen Auffassung der Elternvertreter müsse dafür gesorgt werden, dass die Kinder auf jeder Etage eine Toilette aufsuchen könnten. Weiter führt er aus, die Situation im Treppenhaus stelle sich für ihn als problematisch dar, als dass die Treppenstufen sehr stark ausgetreten seien. Darüber hinaus sei die Oberfläche der Stufen ausgesprochen glatt. Die Treppenstufen müssten aus Sicherheitsgründen überarbeitet werden. Abschließend stellt Herr Söhler die Frage, wann die Eltern verlässlich erfahren würden, zu welchem Zeitpunkt die Baumaßnahmen durchgeführt werden und wie die konkrete Ausgestaltung aussehen werde.

 

Herr Baumann entgegnet, nach dem derzeitigen Stand würden in das Gebäude der Wallschule auf zwei Ebenen Toilettenanlagen eingebaut. Da es in keiner Schule üblich sei, auf jeder Etage Toilettenanlagen zu haben, werde dieses auch in der Wallschule nicht umgesetzt werden können. In der nächsten Woche werde ein erneutes Gespräch mit dem Oberbürgermeister, dem Fachbereichsleiter Jugend, Schule und Sport und dem Fachdienst Schule und Sport stattfinden. Dort werde dann abschießend entschieden. Nach seinem Kenntnisstand seien die Treppenstufen grundschulgerecht und in Ordnung. Dennoch werde er diese Frage mitnehmen und in der nächsten Planungsgruppensitzung beantworten. Abschließend stellt Herr Baumann heraus, fest stehe allerdings, dass die Baumaßnahmen in der Schule garantiert in den Sommerferien durchgeführt würden.

 

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Herr Heiko Barfs, Vertreter des Schulelternrats der Grundschule Herrentor, erkundigt sich nach den Umbaumaßnahmen auf dem Schulhof. Aus seiner Sicht sei es notwendig, grundschulkindgerechte Bewegungsangebote zur Verfügung zu stellen. Er fragt an, was hier geplant sei und wann mit konkreten Antworten zu rechnen seien.

 

Herr Baumann erklärt, ein Mitarbeiter des Fachdienstes Stadtplanung sei derzeit dabei, die Schulhofplanung zu erstellen. Sobald Ergebnisse vorliegen würden, werde man diese natürlich auch in der Planungsgruppe vorstellen und diskutieren.

 

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Herr Jürgen Klug, Elternvertreter der Grundschule Herrentor, hat Fragen zu den Schul- und Verkehrswegen zur Wallschule. Seiner Ansicht nach würde es einige Gefahrenpunkte geben, wie z. B. den Fußweg gegenüber der Neuen Kirche, da hier der Bürgersteig ziemlich schmal sei. Auch die Überquerung der Brückstraße Richtung Wall sei seiner Meinung nach ziemlich gefährlich. Er bittet um Auskunft, wann konkret entschieden und mitgeteilt werde, welche dieser Gefahrenpunkte zu Gunsten der Sicherheit der Kinder verändert werden könnten.

 

Herr Sprengelmeyer führt aus, die Verkehrssicherheit sei zurzeit ein ganz zentrales Thema. Es hätten auch bereits einige interne Besprechungstermine mit den Planungsbehörden, der Polizei und weiteren Beteiligten gegeben, um die Komplettsituation hinsichtlich der Schulstrukturmaßnahmen aufzunehmen. Insgesamt laufe derzeit die Überplanung der ganzen Schulwege im Rahmen der Sicherheit. Es werde immer wieder deutlich, dass hier ein Zusammenspiel notwendig sei von möglichen baulichen Maßnahmen bis hin zu erzieherischen Maßnahmen. Abschließend stellt er heraus, die Gesamtgemengelage werde derzeit aufgenommen und sehr intensiv diskutiert. Von daher könne noch nicht abschließend berichtet werden.

 

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Frau Katharina Kübler, Elternvertreterin im Hort Baumhaus, bemerkt, durch die Umstrukturierung der Schullandschaft ändere sich auch die Betreuungssituation. Sie fragt an, ob es in der Planung für die Grundschule so sei, dass es auch eine nachschulische Betreuung geben solle, wo die Kinder in den Ferienzeiten und bis 17:00 Uhr betreut würden. Im Hort seien viele Eltern, die auf weiterhin auf eine solche Betreuung zurückgreifen möchten. Nun ende diese Betreuung auf einmal nach der 4. Klasse. Weiterhin bittet sie um Auskunft, ob es eine verlässliche Bedarfsabfrage seitens der Stadt Emden geben würde.

 

Herr Sprengelmeyer führt aus, im letzten Jahr habe man durch den Umzug der Emsschule die Situation gehabt, dass der Hort in der Schwabenstraße aufgelöst worden sei. Hier habe sich auch die Frage gestellt, wie es mit den Schülerinnen und Schülern aus dem Sekundarbereich I aussehen würde. Übrig geblieben sei ein Bedarf von vier oder fünf Kindern. Gerade gestern sei in einem anderen Rahmen auch noch einmal angefragt worden, sodass hier eine Bedarfsabfrage und eine Einschätzung gemacht werden müsse. Er betont, es werde auf jeden Fall niemand mit der Betreuungssituation allein gelassen. Das Betreuungskonzept werde im Jugendhilfeausschuss zu entscheiden sein, sobald die Planungsgruppe sich einig sei, wie es laufen werde. Abschließend stellt Herr Sprengelmeyer fest, es würde es sehr beeindruckend finden, wie die Eltern der Grundschule Herrentor sich hier für die Belange der Schule und der Kinder einsetzen würden.

 

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Frau Gersvind Valentin-Settgast, Mitglied des Elternrates der Grundschule Herrentor und Mutter eines Hortkindes, fragt an, was mit dem Spielplatz auf dem Schulhof am jetzigen Standort der Grundschule passiere. Dieser werde derzeit sowohl von den Kinder in der nachschulischen Betreuung als Spielfläche benutzt, diese aber auch gleichzeitig im Stadtteil als Sozialraum, da es der einzige Spielplatz im Stadtteil sei.

 

Herr Sprengelmeyer bemerkt, grundsätzlich würden die Schulhöfe auch nach Schulzeit als Spielorte und Treffpunkte zur Verfügung stehen.