Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Buß erläutert die Vorlage.

Weiter führt er aus, es würde ein Antrag der Schulleitung der Oberschule Herrentor vorliegen, die Schule mit einem Sozialpädagogen auszustatten. Diesen Antrag werde man stellen, da es noch das entsprechende Förderprogramm des Landes geben würde. Grundsätzlich stelle das Land für Oberschulen eine halbe Stelle für Schulsozialpädagogen zur Verfügung.

Bezüglich der Mensa der Grundschule Grüner Weg erläutert Herr Buß anhand erster Entwürfe eine mögliche Lösung.

Herr Renken bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

Herr Bolinius bemerkt, man könne über die vielen Aktivitäten nur staunen, nachdem die Schullandschaft völlig umgekrempelt worden sei und Kosten von fast 15 Mio. € verursacht habe. Seiner Ansicht nach müsste dieses auch in den Schulen große Anerkennung finden.

Besonders freue es ihn, dass in den Berufsbildenden Schulen II endlich in den Lehrküchen etwas gemacht werde. Seiner Meinung nach sei dieses dringend nötig.

Hinsichtlich der Oberschule Herrentor bittet Herr Bolinius, diesen Antrag an das Protokoll zu hängen, da seiner Fraktion bisher kein Antrag bekannt gewesen sei.

Herr Böckmann ist ebenfalls erfreut, dass sich alles so gut entwickelt habe. Besonders interessieren würde ihn hinsichtlich der Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räume an der BBS II, ob hier evtl. erforderliche zusätzliche Baumaßnahmen den Haushalt tangieren würden oder ob diese Ausgaben bereits in das Budget für die BBS II bereits eingearbeitet sei.

Herr Engelberts ist der Ansicht, dass der Weg für die IGS-Schüler zur Emsschule recht weit sei. Er fragt an, ob es eine Planung gebe, wie die Kinder dort hinkämen.

Herr Buß führt bezüglich des Antrages der Oberschule Herrentor aus, die Verwaltung habe in einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses darüber berichtet, dass der Antrag der Schule vorliegen und von der Verwaltung bearbeitet würde. Die Stadt Emden als Schulträger beantrage nunmehr beim Land 0,5 Stellen. Hier gehe es um die Einwerbung von Landesmitteln, die dazu verwendet würden, die Schulsozialarbeit an der Schule zu finanzieren. Die Schulsozialarbeit werde über einen Anstellungsträger organisiert.

Hinsichtlich der Lehrküchen in der BBS II erklärt er, diese seien über 30 Jahre alt und abgängig. Genauso würde es mit den naturwissenschaftlichen Einrichtungen aussehen. Da die Anlagen so nicht mehr verwendet werden dürften, müsste hinsichtlich der Sicherheitstechnik investiert werden. Die Finanzierung der Ausstattung sei über die zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel sichergestellt. Ob bauliche Maßnahmen an dieser Stelle erforderlich seien, sei noch nicht ganz geklärt.

Herr Buß geht auf die Sportmöglichkeiten für die IGS ein. Fakt sei, dass die Schule aufgrund ihrer Größe im Grunde genommen zwei Turnhalleneinheiten benötige. Diese würde auf dem Gelände der IGS nicht zur Verfügung stehen, da es sich hier um eine ganz normale Einfachsporthalle handele. Die vorhandene Sportaußenanlage könne im Sommer genutzt werden. Darüber hinaus sei man nunmehr in der Lage, als zweite Turnhalleneinheit die Turnhalle der ehemaligen Emsschule zur Verfügung zu stellen. Insofern würde an dieser Stelle im Sportbereich keine Not hinsichtlich der Unterrichtsversorgung entstehen. Für den zurückzulegenden Weg werde eine Schülerbeförderung zur Verfügung gestellt, um einen pünktlichen Unterrichtsbeginn zu gewährleisten.

Herr Baumann bezieht sich auf die baulichen Maßnahmen an der BBS II und erklärt, das Gebäudemanagement sei seit dem Jahre 2007 dabei, das Gebäude der BBS II baulich zu ertüchtigen. So habe man im letzten Jahr die Dächer über den Werkstätten Richtung Westen komplett erneuert. In diesem Jahr wolle man damit beginnen, die anderen Werkstätten auf der Nordseite zu erneuern. Auch habe man im letzten Jahr die Brandmeldeanlage komplett erneuert, um sie den neuesten Standard anzupassen. Derzeit befinde man sich noch in der Diskussion mit dem Fachdienst Schule und Sport, inwieweit das Gebäudemanagement die Einrichtung der naturwissenschaftlichen Räume finanziell unterstützen könne. Durch die neuen Einrichtungen seien auch bauliche Maßnahmen erforderlich geworden. In diesem Jahr und in den folgenden Jahren werde nach den derzeitigen Planungen jährlich 600.000 € für die BBS II vorgesehen. Mit der Schulverwaltung müsste noch abgestimmt werden, inwieweit diese Gelder auch noch für die bauliche Maßnahmen im Rahmen der Erneuerung der naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume ausreichen würden.

Auf die Frage von Herrn Kronshagen, ob der Plan der Mensa der Grundschule Grüner Weg auch die Bitte der Schule nach einem gleichzeitigen Essen von 150 Kindern erfülle, erklärt Herr Buß, diese Sitzplatzzahl werde gewährleistet.

Frau ten Doornkaat macht darauf aufmerksam, dass es auch durch die Dächer in den Treppenhäusern der BBS II hineinregnet. Von daher wäre es sehr praktisch, wenn nicht nur die Dächer der Werkstätten und der naturwissenschaftlichen Räume erneuert würden.

Herr Baumann entgegnet, er sei sich darüber im Klaren, dass alle Dächer noch angefasst werden müssten. Die Flachdächer über den Hauptgebäuden seien jedoch immer wieder sukzessive repariert worden. In den Treppenhäusern sei es etwas problematisch. Aber das Gebäudemanagement versuche, insbesondere die Unterrichtsräume trocken zu halten. Daher sei es das eigentliche Ziel, zunächst einmal die Werkstattdächer zu erneuern.

Herr Seeck berichtet darüber, dass ihm zugetragen worden sei, dass die Mensa des Max-Windmüller-Gymnasiums auch von den Schülerinnen und Schülern der BBS II genutzt würde und es teilweise Schwierigkeiten für die jüngeren Schülerinnen und Schüler geben würde, einen Platz in der Mensa zu bekommen. Er fragt an, ob diese Situation bekannt sei und ob eine entsprechende Veränderung geplant sei.

Herr Buß erklärt, es sei bekannt, dass die Mensa des Max-Windmüller-Gymnasiums von mehreren Schulen genutzt werde. Das sei von vorherein so konzeptioniert worden. Ihm seien aber noch keine Klagen zu Ohren gekommen, dass die jüngeren Kinder aus dem Max-Windmüller-Gymnasium keinen Platz in der Mensa gefunden hätten. Hier werde er mit der Schulleitung des Max-Windmüller-Gymnasiums sprechen.

Herr Bolinius fragt an, ob das Gebäudemanagement nach der Liste der Schulleitung der BBS II arbeite, die vor Monaten an die Fraktionen gegeben worden sei.

Herr Baumann erklärt, es würden regelmäßige Treffen mit der Schulleitung der BBS II stattfinden. Natürlich versuche man, gemeinsam mit der Schule und der Schulverwaltung die Wünsche so weit wie möglich umzusetzen. Doch auch das Gebäudemanagement habe seine eigenen Prioritäten.