TOP Ö 8: "Echt krass" - eine Ausstellung zum Thema "sexuelle Gewalt unter Jugendlichen"

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Jaspers erörtert, im letzten Jahr habe er Gespräche mit dem Präventionsbüro Petze geführt, sodass anschließend das Projekt „Echt krass“ installiert worden sei. Dies sei ein Präventionsprojekt zu dem Thema „Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen“. Vom 11.04. bis 22.04.2016 sei die Ausstellung für die Emder Schulen angeboten worden. Die Ausstellung sei Teil eines ganzheitlichen Konzepts. Im Vorfeld sei ein Workshop für die Lehrkräfte, Fachkräfte und für die begleitenden Schüler der BBS I angeboten worden. Die Nachbereitung der Ausstellung sei ebenso Bestandteil. Die Verwaltung habe mit der BBS I Kontakt aufgenommen, sodass zwei 12. Klassen das Projekt unterstützt hätten. Er begrüßt, dass dadurch die Jugendlichen, die die Ausstellung besucht hätten, von jungen Erwachsenen begleitet werden konnten. Insgesamt hätten ungefähr 200 Schülerinnen und Schüler ab dem Jahrgang 8 an dem Projekt teilgenommen. Zwei Gruppen der Schüler, die das Projekt unterstützt haben, hätten das Ganze evaluiert und zwei Fragebögen entwickelt. Einen Fragebogen für die durchführenden Schüler sowie einen für die Besucher der Ausstellung.

 

Anschließend stellen die Schülerinnen der BBS I Emden anhand einer Power-Point-Präsentation die Ergebnisse der Befragungen vor. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Grix bedankt sich für den Vortrag und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Jaspers bedankt sich bei den Schülerinnen für den Vortrag. Die Ausstellung habe erst am letzten Freitag geendet, sodass die Schülerinnen sofort die Auswertung der Befragungen durchgeführt hätten. Die Durchführung der Veranstaltung mit den Schülern der BBS I Emden sei eine hervorragende Herangehensweise gewesen. In den nächsten Wochen würden sich alle Beteiligten treffen, um über die Umsetzung des Projektes im nächsten Jahr zu sprechen. Das Projekt werde in jedem Fall weiter verstetigt.

 

Herr Dietz bedankt sich im Namen der Grund- und Oberschule Wybelsum bei der Stadt Emden, bei der AWO Emden sowie bei der Berufsbildenden Schule für die Durchführung dieses Projekts. Von zwei Schulklassen habe er eine sehr positive Rückmeldung erhalten. Das Prinzip, das Jugendliche andere Jugendliche betreuen, sei äußerst hilfreich gewesen. Dies sollte seines Erachtens viel öfter genutzt werden.

 

Er schlägt vor, den Schülern zukünftig Arbeitsaufgaben zu der Ausstellung zu geben, damit diese an den einzelnen Stationen mehr gebunden seien. Insgesamt sei es ein hervorragendes Projekt.

 

Frau Engelberts bedankt sich bei der Stadt Emden für die Umsetzung des Projekts. Eine Lehrkraft eines Gymnasiums sei äußerst begeistert gewesen. Persönlich habe sie die Ausstellung nicht besuchen können. Es sei ein großer Aufwand, diese Ausstellung durchzuführen. An der Ausstellung hätten von den Emder Schulen ca. 200 Schüler teilgenommen. Ihres Erachtens sei dies keine große Teilnehmerzahl. Von den Schulen und Lehrkräften hätte sie sich mehr Resonanz gewünscht und erwartet.

 

Herr Jaspers gibt an, die Anregung bezüglich der Arbeitsaufgaben werde er berücksichtigen.

 

Die Teilnehmerzahl könne selbstverständlich noch gesteigert werden. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass das Projekt zum ersten Mal durchgeführt worden sei. Da die Ausstellung in der Alten Post angeboten worden sei, habe die Möglichkeit bestanden, auch anderen Fachkräften dieses Projekt vorzustellen. Das Projekt sei dadurch auch für das nächste Jahr hervorragend beworben worden und werde in den nächsten Jahren immer weiter verstetigt.

 

Herr Sprengelmeyer bedankt sich insbesondere bei der Berufsbildenden Schule sowie bei den Schülerinnen und der begleitenden Lehrkraft.