TOP Ö 11: Mündliche Mitteilungen des Oberbürgermeisters

Herr Sprengelmeyer teilt mit, die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen habe in einem Antrag vom 21.04.2016 mitgeteilt, dass in der Ostfriesen-Zeitung am 20.04.2016 berichtet worden sei, dass der Landkreis Aurich die Zusammenarbeit mit der Hasenschule beende. Der Landkreis Aurich baue ein eigenes Lehrprogramm für Kinder mit Förderbedarf auf. Die Stadt Emden sei daran beteiligt, hieß es in dem Artikel. Aus diesem Grund habe die Fraktion darum gebeten, dass im heutigen Jugendhilfeausschuss über die Beteiligung der Stadt an der Fortsetzung der Lesenester und Mathestübchen ohne Hasenschule berichtet werde. Zu den Äußerungen des Landkreis Aurich an die Presse könne er keine Stellung nehmen. Ob der Landkreis in dem Artikel richtig zitiert worden sei, könne er nicht versichern. In der letzten Sitzung des Schulausschusses habe er berichtet, dass die Stadt Emden genügend Material eingekauft habe, um die Lesenester und Mathestübchen bis zum Jahresende durchzuführen. Der Fachdienst Jugendförderung stehe bereits mit dem Landkreis, mit der Hasenschule sowie mit der Bildungsregion in Kontakt. Es würden verschiedene Möglichkeiten bestehen, Lesenester und Mathestübchen weiterhin anzubieten. Beispielsweise könne ein eigenes Programm erarbeitet werden. Diese Möglichkeit wolle der Landkreis Aurich umsetzen. Die Stadt sei daran interessiert, im Rahmen der Bildungsregion eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Die Lesenester und Mathestübchen würden in jedem Fall zukünftig weiterhin angeboten.

 

Anschließend gibt er die Schulanmeldezahlen des fünften Jahrgangs bekannt:

 

Schule

Anmeldezahl

Oberschule Borssum

13 (Einzügigkeit)

Oberschule Herrentor

98 (Vierzügigkeit)

Oberschule Wybelsum

36 (Zweizügigkeit)

IGS

109 (Vierzügigkeit)

JAG

140 - 143

Max

121 - 124

 

Laut Schulsatzung seien die Pewsumer SchülerInnen schulbezirksmäßig dem JAG zugeordnet. Insgesamt vier Eltern hätten einen Antrag auf eine Sondergenehmigung gestellt, dass sie ihre Kinder am Max anmelden möchten. Diese Anträge würden von den Schulen geprüft. Gesetzlich seien die Gründe für eine Ausnahmegenehmigung genau festgeschrieben. Aus diesem Grund würden die Anmeldezahlen der beiden Gymnasien noch nicht konkret feststehen.

 

Am JAG hätten sich 25 SchülerInnen aus Hinte und 24 SchülerInnen aus der Krummhörn angemeldet. Somit habe es am JAG 49 Anmeldungen aus dem Landkreis Aurich und 91 Anmeldungen aus Emden gegeben. Bezüglich des Max weist er darauf hin, dass der Jahrgang ab 125 SchülerInnen fünfzügig wäre. Diese Anzahl sei nicht nur abhängig von den Ausnahmegenehmigungen sondern auch von weiteren Zuzügen nach Emden. Die Stadt Emden habe somit insgesamt 521 SchülerInnen, die auf die weiterführenden Schulen wechseln.

 

Zwischen der Stadt Emden, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Emden bestehe eine Kooperationsvereinbarung zum Aufbau einer Jugendberufsagentur. In der Woche nach Ostern sei eine Schulabgängerbefragung durchgeführt worden. Diese müsse noch ausgewertet werden. Am gestrigen Tag habe ein gemeinsamer Workshop an der Volkshochschule stattgefunden. Teilgenommen hätten Mitarbeiterinnen aus den Bereichen Agentur für Arbeit, Jobcenter sowie Stadt Emden, um in verschiedenen Arbeitsgruppen über die Schnittstellen zu sprechen. Ziel sei immer, die gemeinsame Kooperation zu verbessern und Lücken des Maßnahmenkatalogs zu erkennen.

 

Des Weiteren teilt er mit, bezüglich des Jubiläums „50 Jahre Workcamp St. Desir“ werde Anfang Juni eine Informationsveranstaltung für alle mitfahrenden Gäste aus Emden angeboten.