TOP Ö 9: Anfragen

Herr Mensen erklärt, er wolle hinsichtlich des Kunstrasenplatzes darauf hinweisen, dass es sich hierbei nicht um acht, sondern um neun Vereine handeln würde. Auch der Emder Tennis- und Hockeyklub sei dabei. Daher habe man in Erwägung gezogen, bei einer Realisierung des Projekts einen entsprechenden Kunstrasenbelag auszusuchen, auf dem auch Hockey gespielt werden könne.

 

Herr Frerichs fragt an, ob alle Emder Fußballvereine an dem Kunstrasenplatz beteiligt seien.

 

Herr Wehmhörner führt aus, ausgenommen seien die Vereine, die sich dem BV Kickers angeschlossen hätten, das seien Rot-Weiß, Frisia und Kickers selber. Rot-Weiß wolle selber einen Kunstrasenplatz aufbauen mit einem anderen Konzept. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden habe der Stadtsportbund die Priorität aufgezeigt. Es müsse zunächst die eine Sache beendet sein, bevor man den Verein unterstützen könne. Seitens des Vorsitzenden sei dieses akzeptiert worden. Im Sportentwicklungsplan seien zwei Kunstrasenplätze avisiert, sodass der zweite Platz bei Rot-Weiß hervorragend passen würde.

 

Bezüglich der Finanzierung teilt Herr Wehmhörner mit, alle Fraktionen hätten dem Konstrukt, welches seitens des Stadtsportbundes vorgeschlagen worden sei, zugestimmt. Jedoch müsse die kommunale Aufsicht noch zustimmen. Aus Hannover sei bereits signaliert worden, dass man mit dem Konzept zufrieden sei. Zumal es auch einmalig in Niedersachsen sei, dass der Stadtsportbund im Prinzip der Betreiber der Anlage sei. Somit hoffe man, dass im nächsten Jahr das Geld vom Landessportbund komme und auch die kommunale Aufsicht ihre Zustimmung geben würde, sodass man spätestens im Oktober 2017 den Kunstrasenplatz den Spielern zur Verfügung stellen könne.

 

Herr Janssen erklärt, die GfE begrüße den Kunstrasenplatz. Er bittet jedoch um vorige Klärung, ob sich hinsichtlich der Lärmschutzverordnung etwas ändere.

 

Herr Wehmhörner entgegnet, dieses sei beleuchtet und auch eine entsprechende Expertise ausgestellt worden. Es liege keine Nutzungsänderung vor. Demzufolge werde keine Genehmigung benötigt. Dennoch werde man mit den Anwohnern das Gespräch suchen, um diesen evtl. Ängste zu nehmen.

 

Herr Jahnke ergänzt, die Bauaufsicht sei eingeschaltet worden und habe aus ihrer Sicht noch einmal dargestellt, dass es keine Nutzungsänderung an dieser Stelle sei, sodass es baurechtlich auch zu keinen Problemen kommen könne.