TOP Ö 13: Mehrkosten Musikpavillon;
- Antrag der FDP-Fraktion vom 14.06.2016

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Buisker übernimmt den Vorsitz.

 

Herr Hoofdmann erinnert daran, dass man in den letzten Sitzungen schon häufiger nachgefragt habe, weshalb die Kosten für den Musikpavillon so viel höher geworden seien als ursprünglich geplant. Er bittet Herrn Baumann um eine Erklärung.

 

Herr Baumann führt aus, dass der Standort für den Musikpavillon ursprünglich ein anderer gewesen sei.

 

Herr Docter ergänzt, dass es sich um den Standort Steinweg/Ecke Früchteburger Weg gehandelt habe. Dort sei nunmehr der Fahrradstand.

 

Herr Baumann fährt fort und berichtet weiter, dass dieser Standort nach längeren Diskussionen aufgegeben worden sei, in der Hoffnung, die kalkulierten Kosten halten zu können. Aufgrund der Verlagerung des Standortes und des dort vorgefundenen Bauuntergrundes einer ehemaligen Ziegelei, musste mehr Geld für die Gründungsarbeiten investiert werden als ursprünglich geplant. Zu guter Letzt sind die Baukosten erheblich gestiegen. Derzeit lägen die Kosten für den Musikpavillon bei ca.560.000 €, wobei Herr Baumann sich nicht festlegen möchte, dass dies die endgültige Summe sei.

 

Herr Hoofdmann bedaure, dass immer noch kein konkreter Betrag genannt werden könne und hoffe, dass es nicht noch teuer werde, als die jetzt genannte Summe von 560.000 €.

 

Frau Pohlmann möchte in diesem Zusammenhang wissen, ab wann der Musikpavillon genutzt werden könne.

 

Herr Baumann geht davon aus, dass dies im Frühjahr 2017 sein werde. Man arbeite mit Hochdruck an der Fertigstellung.

 

Herr Janssen hakt noch einmal nach, ob die Mehrkosten für den Musikpavillon hauptsächlich durch die Verlegung des Standortes gekommen sei und vermutet, dass es einen oder mehrere gegeben habe, die darauf gedrängt hätten.

 

Herr Docter bringt vor, dass es immer Gespräche mit dem Max-Windmüller-Gymnasium und der BBS I gegeben habe und betont, dass beide Schulen den jetzigen Standort präferiert hätten. Weiter erklärt Herr Docter, dass es bei allen Baumaßnahmen Arbeitskreise gäbe, in denen offen diskutiert werde. Das Max-Windmüller-Gymnasium habe sich in diesen Gesprächen für die Verlagerung ausgesprochen, obwohl sich dadurch die Fläche des Schulhofes erheblich verringere.

 

Herr Buß fügt hinzu, das Hauptargument sei gewesen, dass die Prüfungsräume der BBS I in unmittelbarer Nähe des Musikpavillons gewesen wären. Man habe gerade im Sommer eine erhebliche Lärmbelästigung befürchtet. Auch die IHK hatte seinerzeit ihre Bedenken bekundet, denn diese würden dort die schriftlichen Abschlussprüfungen schreiben lassen.

 

Herr Buisker fasst noch einmal die Argumente zusammen und übergibt den Vorsitz wieder an Herrn Hoofdmann.