Beschluss: einstimmig

An den Berufsbildenden Schulen II in Emden wird zum Schuljahr 2019/2020 die Fachschule Technik um den Schwerpunkt „Fahrzeugtechnik und Elektromobilität“ erweitert.


Herr Buß berichtet anhand der Vorlage 17/0563 über die Einrichtung einer Fachschule Technik – Schwerpunkte Fahrzeugtechnik und Elektromobilität – an den Berufsbildenden Schulen II.

 

Frau Kruse bedankt sich für die Ausführungen und bittet um Wortmeldungen.

 

Frau Meinen gibt an, die SPD-Fraktion werde der Vorlage selbstverständlich zustimmen. Sie bittet um nähere Ausführungen zu den finanziellen Auswirkungen in Höhe von 350.000 €.

 

Herr Buß erörtert, für die Ausstattung müssten Mittel in Höhe von 350.000 € eingestellt werden. Diese seien nicht im Bereich des Gebäudemanagements, sondern im Investitionsbudget des FB 600 abzusichern. Die Ausstattung werde entsprechend über den Mieter durchgeführt. Die baulichen Investitionen in Höhe von 112.500 € führe das Gebäudemanagement als Eigenbetrieb durch.

 

Herr Verlee befürworte die Umsetzung dieses Angebotes. Er schlägt vor, die Schwerpunkte als „alternative Antriebe“ zu bezeichnen. Die Bezeichnung würde weitere Schritte beinhalten und nicht nur die Elektromobilität.

 

Herr Buß entgegnet, dies seien feststehende Begriffe. Bei entsprechender Weiterentwicklung der Technik werde die Schule sich sicherlich entsprechend aufstellen.

 

Herr Wiegers ergänzt, unter alternativen Antrieben verstehe man zurzeit die Elektroantriebe. Im Lehrplan seien nur die Hochvolttechnik und die Elektromobilität verankert.

 

Herr Böckmann meint, dem Antrag müsse unbedingt stattgegeben werden. Die Elektromobilität sollte von der Autostadt Emden gefördert werden.

 

Herr Hencke unterstütze die Einrichtung der Fachschule ebenfalls. Er möchte wissen, ob ortsansässige Autobauer und Autohäuser an den Kosten für die Einrichtung beteiligt werden könnten. Dort würden die zukünftigen Nachwuchsarbeitskräfte ausgebildet.

 

Herr Buß stellt fest, die Schule sei bemüht, Spendengelder einzuwerben. Dies gestalte sich jedoch äußerst schwierig. Herr Wiegers stehe mit einem namhaften Kfz-Hersteller in Kontakt. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass für die Ausstattung der Schulen der Schulträger zuständig sei.

 

Herr Frerichs ist ebenfalls der Ansicht, dass zukunftsorientierte Technik unterstützt werden müsse.