Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Sprengelmeyer stellt zunächst Frau Irina Borovkova vor. Sie sei Dolmetscherin und werde im Folgenden die Wortbeiträge für die russischen Gäste übersetzen. Herr Bunk von der Hochschule Emden/Leer habe um eine Begrüßung der Studentinnen und Studenten aus Moskau innerhalb der Stadt Emden gebeten. Er habe daraufhin die Gäste zu der heutigen Jugendhilfeausschusssitzung eingeladen. Die Gruppe habe sich bereits um 15:30 Uhr in der Alten Post getroffen. Er habe die Struktur und Historie der Stadt Emden erläutert. Anschließend sei ein Dialog über die Jugendhilfe in Emden und Moskau geführt worden.

 

Herr Bunk bedankt sich zunächst für die Einladung. Dies sei eine große Anerkennung für die Studierenden aus Emden und Moskau. Der Austausch mit der Landesuniversität Moskau sei Teil der neuen Bemühungen der Hochschule, insbesondere des Fachbereiches Soziale Arbeit und Gesundheit, die internationalen Beziehungen im Rahmen der Ostpartnerschaften zu erweitern. Es würden bereits über den Fachbereich Technik und den Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit Kontakte nach Archangelsk bestehen. Dort habe mittlerweile ein Generationenwechsel stattgefunden, sodass sich neue Beziehungen entwickelt hätten. In diesem Zusammenhang interessieren sich neue Lehrende des Fachbereiches für andere osteuropäische Länder und Staaten, sodass entsprechende Beziehungen zu anderen Fakultäten aufgebaut würden. Zur Landesuniversität Moskau sei ein guter Kontakt hergestellt worden. Es würden verschiedenste Austausche stattfinden. Ein besonderes Format sei der Studierendenaustausch. Dies sei besonders wertvoll, da die jungen Leute miteinander ins Gespräch kommen. Es würden gleiche Aufgaben und Probleme, aber auch unterschiedliche Haltungen und Herangehensweisen bestehen. Der direkte Austausch und Kontakt funktioniere ausgezeichnet. Gemeinsam würden seit einer Woche die Themen der sozialen Arbeit diskutiert. Beispielsweise sei das Studium verglichen und verschiedene Einrichtungen mit unterschiedlichen Aufgabengebieten besucht worden. Als Beispiel nennt er das Leinerstift sowie die OBW. Es würden ebenso Themen aufgegriffen, die in den internationalen Beziehungen strittig seien. Als Beispiel nennt er den Umgang mit Flüchtlingen. Der Inhalt des Programms werde maßgeblich von einer deutschen Studierendengruppe gestaltet und durchgeführt. Die Studierendengruppe werde im November Moskau besuchen. Der Austausch werde somit weiter intensiviert. Internationaler Jugendaustausch sei äußerst interessant.

 

Herr Prof. Dr. Oleg Minakov stellt sich kurz vor. Er sei Betreuer der Studentengruppe aus Moskau der Fakultät für Geschichte der Fachrichtung Soziale Arbeit. Er spricht der Stadt Emden einen großen Dank aus. Die Studierenden hätten sehr viel Interessantes und einige Neuigkeiten erfahren. Es seien viele Einrichtungen besucht worden. Die Gruppe habe festgestellt, dass diese Arbeit äußerst nützlich sei. Er hofft, dass sich die freundschaftlichen Beziehungen weiterentwickeln und die Gruppe der Studenten aus der Hochschule Emden/Leer in Moskau einen herzlichen Empfang haben werden. Die Gruppe werde am morgigen Tag abreisen. Die Eindrücke würden in jedem Fall beibehalten. Er bedankt sich nochmals für den herzlichen Empfang in der Stadt Emden.

 

Herr Sprengelmeyer verabschiedet die Gruppe der Studierenden. Diese wollen zum Abschluss ihres Aufenthaltes in der Alten Post grillen.

 

Frau Voß bedankt sich für die Ausführungen und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Ouedraogo spricht im Namen des Integrationsrates der Stadt Emden ein herzliches Willkommen aus. Er wünscht für den morgigen Tag eine gute Heimreise.

 

Herr Busch zeigt sich ebenso begeistert von dem Austausch. Die Austauschprogramme seien äußerst wichtig. Er bedankt sich für die Durchführung dieses Austausches.