Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Jaspers berichtet anhand einer Power-Point-Präsentation über das Projekt „Elterntalk“. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Lisa-Marie Rietig schildert ihre Erfahrungen als Moderation der Elterntalks.

 

Herr Jaspers setzt die Präsentation weiter fort.

 

Herr Ohling bedankt sich für den Vortrag und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Haase bittet um Auskunft, welche Kosten bei einer Fortführung des Projektes entstehen würden. Des Weiteren fragt er, ob eine Bezuschussung des Landes an die Familienbildungsstätte möglich wäre. Bei den bislang erfolgten Elterntalks hätten 150 Eltern teilgenommen. Er fragt, ob dies verschiedene Teilnehmer gewesen seien. Für eine Entscheidung über eine Verstetigung würden die Informationen noch nicht ausreichen. Die Evaluation müsse intensiver erfolgen. Die Auswirkungen für die Kommune, die Familien und die Kinder sei entscheidend.

 

Herr Jaspers teilt mit, selbstverständlich würden immer wieder unterschiedliche Eltern angesprochen. Es sei der Anspruch, dass nicht immer die gleiche Gruppe die einzelnen Themen bearbeitet. Es sei natürlich nicht sinnvoll, immer wieder mit den gleichen Eltern die Elterntalks durchzuführen. Die Kosten betragen bei ca. 20 Elterntalks im Jahr ca. 5.000,00 €. Die Erarbeitung der finanziellen Auswirkungen sei Teil der Evaluation, die zurzeit noch intensiv durchgeführt werde. Die Kosten seien teilweise über das Budget vom Kinder- und Jugendschutz gedeckt.

 

Herr Götze begrüßt die Durchführung der Elterntalks. Im Bereich des Jobcenters gebe es ca. 700 alleinerziehende Frauen sowie Frauen in prekären Situationen. Seines Erachtens wäre es bei Verstetigung des Projektes sinnvoll, diese Frauen mit einzubeziehen.

 

Herr Sprengelmeyer weist darauf hin, die Verwaltung sei an der Stelle im regelmäßigen Austausch mit dem Jugendbüro. Die Vernetzung sei vorhanden. Natürlich könnten die Frauen bei Bedarf mit einbezogen werden.

 

Frau Spannhoff berichtet, sie habe sehr viel Positives zum Elterntalk vernommen. Eltern würden sich gerne Tipps von anderen Eltern holen und nicht unbedingt von den Pädagogen aus der Kita oder Krippe. Die Elterntalks würden sich verselbstständigen, da die Teilnehmer sich untereinander vernetzen. Der Beginn der Elterntalks über die Karten sei hervorragend. Die Teilnehmer könnten so selbst entscheiden, ob sie eine Karte nehmen und etwas sagen wollen. Es werde hervorragende Arbeit geleistet. Ihres Erachtens werde das Projekt in jedem Fall weiterwachsen.