TOP Ö 6: Skatepark Emden

Beschluss: einstimmig

Die Verwaltung wird beauftragt, am Standort unterhalb der Westseite der Bahnlinie auf Höhe der Normannenstraße einen öffentlichen Skatepark zu errichten.

 


Herr Sprengelmeyer erklärt, heute würde nochmals eine Vorlage zum Skatepark Emden vorliegen, die einen Beschluss beinhalte, dass die Verwaltung beauftragt werde, am Standort unterhalb der Westseite der Bahnlinie auf Höhe der Normannenstraße einen öffentlichen Skatepark zu errichten. Er würde es begrüßen, wenn dieser entscheidende Beschluss nunmehr gefasst würde.

 

Der Rat habe die Verwaltung vor ca. einem Jahr beauftragt, im Rahmen des Projektes „Zukunft Stadtgrün“ einen Antrag zu stellen, in dem auch die Skateanlage verortet sei. Dieser Antrag sei form- und fristgerecht eingereicht worden. Doch hätten sich mitterweise die Dinge geändert und die Stadt Emden habe bezüglich dieses Antrages eine Ablehnung erhalten. Nunmehr habe jedoch der Rat beschlossen, das Sanierungsgebiet Port Arthur/Transvaal zu erweitern, sodass man dieses Förderprogramm nutzen könne. Er bittet die Herren Pesenacker und Möller vom Fachdienst Stadtplanung um weitere Ausführungen.

 

Herr Möller erläutert zunächst den Ablauf des Verfahrens im Rahmen des Förderprojektes „Zukunft Stadtgrün“ und führt aus, zwar habe die Skateanlage in dieses Förderprogramm gut hineingepasst, doch seitens des Ministeriums sei der Hinweis gekommen, das Sanierungsbiet Port Arthur/Transvaal zu erweitern und dort auch die Skateanlage aufzunehmen. Ein diesbezüglicher Beschluss sei in der Ratssitzung am 08.11.2018 gefasst worden. Eine Veröffentlichung werde im Amtsblatt erfolgen, sodass das Amt für regionale Landesentwicklung kurzfristig dieses Fördergebiet anpassen könne und die Stadt Emden in die Umsetzung gehen könne. Abschließend stellt er heraus, dass die Verwaltung bereits mit der Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen angefangen habe.

 

Herr Janssen zeigt sich verwundert über den Verlauf bezüglich der Förderprogramme und hofft, dass nunmehr eine Umsetzung des Skateparks schnellstens vorgenommen werden könne.

 

Frau Winter begrüßt seitens der SPD-Fraktion die Möglichkeit der Aufnahme in das Förderprogramm Port Arthur/Transvaal, zumal der Skatepark auch ein Punkt im SPD-Wahlprogramm gewesen sei. Es sei wichtig, dass die Skater endlich eine Möglichkeit hätten, ihren Sport auszuüben, da ja auch im Jahr 2020 Skaten olympisch werde. Abschließend fragt sie an, wann mit der Umsetzung zu rechnen sei.

 

Herr Hoofdmann stellt heraus, die FDP-Fraktion habe nie den Skatepark verhindern wollen. Dennoch sei er froh, dass man im letzten Jahr die Entscheidung getroffen habe, zu prüfen, ob es noch Förderprogramme geben würde. Dadurch habe man ein Jahr verloren. Da das erste Förderprogramm nicht gegriffen habe, hoffe er jetzt, dass die Stadt Emden durch das zweite Programm etwas bekomme und somit ein Eigenanteil von nur 58.000 € verbleibe. Seines Erachtens sollte aber auch mit dem Bau des Skateparks begonnen werden, falls keine Förderung kommen sollte.

 

Herr Renken stellt fest, bereits im Jahre 2016 sei beschlossen worden, dass ein solches Projekt in Emden realisiert werden solle und auch mit großer Mehrheit der Betrag in den Haushalt eingestellt worden sei. Insofern sei man heute an einen Punkt angekommen, wo man das Versprechen, welches man vielen Jugendlichen in der Stadt Emden geben habe, endlich erfüllen könne. Er sei zuversichtlich, dass im Jahre 2019 auch die Einweihung stattfinden werde.

 

Herr Renken nimmt anschließend kurz Stellung bezüglich des Umweges über das Projekt „Grünes Band“.

 

Herr Haase ist der Ansicht, dass heute die Freude überwiegen sollte, da der entscheidende Antrag auf den Weg gebracht werden könne. Es sei letztendlich wichtig, dass versucht werde, Fördermittel zu akquirieren, um somit den Eigenanteil der Stadt Emden zu reduzieren.

 

Abschließend fragt er an, wann mit Ende der Ausschreibung und somit mit dem Baubeginn zu rechnen sei und wann man sich auf eine Eröffnung einstellen könne. Er betont, dieses müsse auf jeden Fall im Jahr 2019 sein. 

 

Herr Kronshagen schließt sich den Worten seines Vorredners an und stellt heraus, dass die Skaterbahn im Jahr 2019 eröffnet werden sollte.

 

Herr Pesenacker bemerkt, in dieser Situation würde es mehrere Gewinner geben. Zum einen seien dieses die Leute, die diesen Sport betreiben würden. Auf der anderen Seite sei es der Finanzhaushalt der Stadt Emden, der durch die Förderung entlastet würde. Er geht anschließend kurz noch einmal auf das Prozedere ein und stellt heraus, die Voraussetzungen seien verwaltungsseitig geschaffen, sodass kurzfristig nunmehr ein Bewilligungsbescheid erfolgen könne und die Planungen auch im Jahr 2019 umgesetzt würden.

 

Herr Möller stellt zum detaillierten Bauplan fest, dass man bereits die Ausschreibungsunterlagen vorbereite. Sobald die Ausweitung des Sanierungsgebietes im Amtsblatt veröffentlich sei, könne man mit der Umsetzung beginnen. Es sei geplant, den Winter für die Planungsphase zu nutzen, sodass man im Frühjahr 2019 mit der Bauphase beginnen könne.