TOP Ö 7: Energiebericht für die Schulen

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Fischer-Joost berichtet, dass die Energiedaten monatlich gesammelt würden. Diese Daten bekomme er von den Hausmeistern übermittelt. Infolgedessen habe man einen sehr genauen Überblick darüber, was an den Schulen verbraucht werde. Er erinnert daran, dass im vergangenen Jahr ein Energiemanager die größten der 25 Schulen genauer unter die Lupe genommen und im Anschluss die Ergebnisse sehr ausführlich vorgestellt habe. Dies brachte zum Vorschein, welche Gebäude am nötigsten energetisch saniert werden müssten, wie z. B. das Verwaltungsgebäude I (Fassade, Heizkessel) und das Jugendzentrum „Alte Post“. Herr Fischer-Joost legt den Anwesenden nahe, dass finanzielle Mittel bereitgestellt werden müssten, um die gesetzlichen energetischen Vorgaben einhalten zu können und beginnt den Energiebericht 2016 anhand einer Präsentation vorzustellen. Besonders hebt Herr Fischer-Joost hervor, dass wenn neue Heizungsanlagen angeschafft werden müssten, man mit den Stadtwerken Contractingverträge abschließe. Dies habe einige Vorteile. Viele Hausmeister seien mittlerweile nicht mehr an den Schulen ansässig und würden eine Störungsmeldung der Heizungsanlage erst spät bemerken. Durch den Vertrag mit den Stadtwerken, wird eine Störung gleich erkannt und behoben bzw. beauftragt. Darüber hinaus brauche das Gebäudemanagement weder Instandhaltungs- noch Wartungskosten begleichen. Dies sei alles mit dem Contractingvertag abgegolten.

 

Frau Pohlmann interessiert, warum die energetischen Ziele des Max-Windmüller-Gymnasiums nicht erreicht wurden. Schließlich sei dies eine neue Schule.

 

Herr Fischer-Joost erklärt es damit, dass man 2016 gerade in den Anfängen gewesen sei und sich vieles noch einspielen musste.

 

Herr Buisker hinterfragt, warum es noch keine neueren Zahlen gäbe.

 

Herr Fischer-Joost antwortet, dass er schlichtweg keine Zeit hatte, eine Präsentation mit aktuellen Daten erstellen zu können und dass eine gute Präsentation sehr zeitaufwendig sei. Dies werde künftig unter anderem die Aufgabe des Energiemanagers sein.

 

Frau Pohlmann möchte wissen, ob eine Heizungsanlage von den Stadtwerken sehr viel teuer sei.

 

Herr Fischer-Joost gibt zu verstehen, dass eine Ausschreibung für eine neue Heizungsanlage sehr aufwendig und umfangreich sei. Aus diesem Grund würde man dies von einem Dienstleister ausarbeiten lassen müssen, der dafür Geld bekäme. Man könne auf die Frage nicht pauschal mit ja oder nein antworten. Zudem müsse man die Vorteile gegenhalten wie z. B. Instandhaltung, Wartung und Personal.

 

Herr Jahnke ergänzt, dass die Marge, die die Stadtwerke bekomme, nicht sehr hoch sei. Er könne sich vorstellen, dass die Anschaffung einer eigenen Heizungsanlange, mit allen zu bedenkenden Kosten, möglicherweise sogar teurer sein könnte.

 

Herr Docter fügt hinzu, dass Heizungsanlagen, die in die Jahre gekommen seien, entsprechend reparaturanfälliger wären. In Folge dessen würden auch die Reparaturkosten steigen. Dies falle bei einem Contractingvertrag weg.

 

Herr Fischer-Joost beendet die Präsentation und bedankt sich für die Aufmerksamkeit.

 

Herr Buisker wünscht sich, dass die Information der Energiedaten von 2017/18 im kommenden Frühjahr vorgestellt werden würde.

 

Herr Docter entgegnet, dass Herr Fischer-Joost sich vorrangig um die Baumaßnahmen kümmern müsse und dass für diese Arbeiten demnächst der Energiemanager eingestellt werden würde. Abschließend weist Herr Docter daraufhin, wie sinnvoll energetische Sanierungen seien und betont, dass es nie zum Ende komme, da es immer wieder Gesetzesänderungen geben werde.