TOP Ö 9: Vorstellung der Beratungsstelle Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Vereins "Unabhängige Teilhabeberatung för elk und een e.V."

Beschluss: Kenntnis genommen.

Frau Snakker erörtert, die unabhängige Teilhabeberatung bestehe in Emden seit dem 02.05.2018. Auf Basis einer Idee aus dem Beirat für Menschen mit Teilhabeeinschränkungen sei der Verein „Unabhängige Teilhabeberatung för elk und een e. V.“ gegründet worden. Es konnte eine Förderung von fast 700.000 € generiert werden.

 

Herr Habl stellt anhand einer Power-Point-Präsentation die Beratungsstelle „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ des Vereins „Unabhängige Teilhabeberatung för elk und een e. V.“. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau E. Meyer bedankt sich für den Vortrag und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Dr. Ringena bedankt sich für die Ausführungen. Er fragt aufgrund des Namens des Vereins, ob die Mitarbeiter Plattdeutsch beherrschen. Dies wäre für die zwischenmenschliche Beziehung während einer Beratung sinnvoll.

 

Herr Habl bestätigt, dass in den Landkreisen Plattdeutsch notwendig sei. Er selber könne Plattdeutsch verstehen, aber nicht sprechen. In Leer könne auf Hochdeutsch, Plattdeutsch, Niederländisch und in Gebärdensprache beraten werden.

 

Frau Snakker fügt hinzu, die Stelle im Landkreis Aurich sei derzeit unbesetzt. In der nächsten Woche würden Bewerbungsgespräche durchgeführt. Natürlich könne speziell darauf geachtet werden, ob die Bewerberinnen und Bewerber Plattdeutsch sprechen können.

 

Herr Grendel stellt klar, dass die Förderung in Höhe von 700.000 € für die drei Kommunen und für drei Jahre gelte.

 

Herr Kronshagen möchte aufgrund der Fallzahlen wissen, ob Herr Habl der einzige Mitarbeiter im Emder Büro sei. Des Weiteren fragt er, ob eine spezielle Ausbildung nötig sei, um bei allen Themen beraten zu können.

 

Herr Habl gibt an, er habe Gesundheits- und Sozialmanagement studiert. Die Kollegin in Leer sei Diplompädagogin. In dem Büro in Emden sei er tatsächlich alleine. Die Fallzahlen würden sich auf die beiden Landkreise sowie Emden beziehen. In der Zukunft könnten ergänzend auch Ehrenamtliche eingesetzt werden.

 

Herr Kronshagen meint, für jeden Fall werde eine gewisse Zeit benötigt. Die Tätigkeit sei somit sehr umfangreich.

 

Herr Habl bestätigt, dass die Aufgaben sehr umfangreich seien. Zunächst werde ein Aufnahmegespräch geführt. Anschließend müsse teilweise zunächst recherchiert werden, um die Themenbereiche abzudecken. Aus diesem Grund sei ein großes Netzwerk erforderlich. Beispielsweise würden Personen, die innerhalb der beruflichen Tätigkeit Schwierigkeiten mit dem Arbeitgeber haben, an den Integrationsfachdienst verwiesen.

 

Frau Snakker ergänzt, die Mitglieder des Vereins würden ebenfalls jederzeit zur Verfügung stehen und ihre Unterstützung anbieten, wenn zu einem bestimmten Thema Beratungsbedarf bestehe.