Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Kubik berichtet anhand einer Power-Point-Präsentation über den aktuellen Stand des Projektes der tiergestützten Pädagogik am Standort Big Point. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Telschow bedankt sich für den Vortrag und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Ouedraogo bedankt sich für die Ausführungen. Er stellt fest, dass das Projekt zum Erfolg führen könne. Er möchte wissen, inwieweit die Nachhaltigkeit gesichert sei. Der pädagogische Ansatz sollte weitergeführt werden, auch wenn der Hund älter sei.

 

Frau E. Meyer bedankt sich für die geleistete Arbeit. Sie sei zu Beginn des Projektes eher skeptisch gewesen. Die vorgestellte Arbeit sei jedoch hervorragend. Sie fragt, inwieweit sich der Junge durch die Arbeit mit dem Hund entwickelt habe.

 

Frau Gembler bittet darum, die Entwicklung allgemein zu verdeutlichen, um den Jungen zu schützen.

 

Herr Cuhlmann begrüßt das Projekt ebenfalls. Dies halte Kinder vermehrt davon ab, nur zuhause an Konsolen zu spielen. Er bittet um Auskunft, wie viele Kinder mit dem Hund arbeiten.

 

Herr Ohling bedankt sich für die Ausführungen. Tiergestützte Arbeit werde ebenso bereits an der Herrentorschule angeboten. Er begrüße dies außerordentlich. Er möchte wissen, ob die komplette Ausbildung nochmal absolviert werden müsste, wenn ein neuer Hund ausgebildet werde.

 

Herr Kubik erklärt, der Hund sei zunächst für zwei Jahre zertifiziert. Anschließend finde regelmäßig eine Wesensüberprüfung statt. Die berufliche Zusatzqualifikation für den Hundehalter gelte ein Leben lang. Er könne zukünftig jeden weiteren Hund für seinen Arbeitsbereich selbstständig trainieren und ausbilden. Ein neuer Hund müsse natürlich die Prüfung beim Berufsverband absolvieren, um das entsprechende Zertifikat zu erhalten.

 

Bezüglich der Entwicklungsfortschritte erläutert er, dass der Hund insbesondere durch den freudigen Arbeitseifer und die Begeisterung in der Arbeit mit den Kindern diesen eine ganz schnelle Bestätigung zukommen lasse. Die Kinder haben das Gefühl, dass der Hund ihnen gehorcht. Diese stärke das Selbstvertrauen der Kinder enorm und verbessere das Selbstwertgefühl. Es gebe wenig Angebote, die so gut in diesem Bereich funktionieren. Der Hund vermittelt Sicherheit. Dies könne auch in andere Bereiche transportiert werden.

 

Ein Drittel der Gesamtzahl der Besucher würden durch das Angebot erreicht und seien absolut begeistert von der Arbeit mit dem Hund. Insbesondere die Kinder arbeiten gerne mit dem Hund. Ein weiteres Drittel sei dem Hund gegenüber eher neutral. Dies betreffe insbesondere die Jugendlichen. Das letzte Drittel sei eher skeptisch und wolle kein Kontakt zu dem Hund. Dies sei vollkommen in Ordnung. Es werde niemand zu den tiergestützten Angeboten gezwungen. Die Angebote seien freiwillig. Seine Hündin sei sehr zurückhaltend und absolut nicht aufdringlich. Der Kontakt laufe kanalisiert über ihn. Die Kinder fragen, ob der Hund einsatzbereit sei. Eine Einheit pro Nachmittag dauere 20 bis 30 Minuten. Dies sei vollkommen ausreichend. Im Big Point seien durchschnittlich 50 bis 60 Kinder.

 

Frau Gembler fragt, ob mit dem Hund auch in Gruppen gearbeitet werde.

 

Herr Kubik teilt mit, das Setting der tiergestützten Einheiten sei offen. Mit dem Hund werde vorwiegend Einzelfallarbeit durchgeführt, da dieser sich gerne auf eine Person fokussiere. Eine große Gruppe würde den Hund überfordern. Gruppenarbeit mit zwei oder drei Kindern sei ebenfalls möglich. Dadurch könnten vermehrt soziale Kompetenzen gefördert werden. Bei einem möglichen Zweithund könnte verstärkt Gruppenarbeit durchgeführt werden.