Beschluss: einstimmig

Die Gesellschaft „agilio gGmbH“ mit Sitz in Emden wird unbefristet als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.

 

Gleichzeitig wird die Anerkennung des Vereins „Arbeitsgemeinschaft für integrative Leistung in Ostfriesland“ als Träger der freien Jugendhilfe aufgehoben.


Herr Lücht erläutert anhand der Vorlage 17/0998 die Anerkennung der Gesellschaft „agilio gGmbH“ als Träger der freien Jugendhilfe.

 

Herr Peters stellt die Arbeitsfelder der agilio gGmbH in der Jugendhilfe für das Jahr 2018 vor.

 

Frau Telschow bedankt sich für die Ausführungen und bittet um Wortmeldungen.

 

Frau Meinen bedankt sich ebenfalls für die Darstellung. Es werde eine herausragende Arbeit geleistet. Auch die kleineren Unternehmungen seien in diesem Bereich sehr wichtig, da die Kinder sich daran sehr erfreuen. Die Ferienbetreuung sei ebenso hilfreich. Sie begrüßt, dass die agilio gGmbH als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt werde.

 

Frau E. Meyer fragt, ob für die Urlaubsreisen genügend Personal zur Verfügung stehe.

 

Herr Peters schildert, vor fünf bis zehn Jahren habe es keine Personalprobleme gegeben. Es sei mittlerweile eine Herausforderung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Dies sei nur mit Bezahlung möglich. Mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde keine Urlaubsreise durchgeführt. Die Preise für die Reise steigen dadurch. Bei Kindern mit Handicap könnten die Kosten über die Pflegekasse abgerechnet werden. Im Erwachsenenbereich sei das überregionale Reiseangebot bereits gekürzt worden, da nicht mehr genügend Personal gefunden worden sei.

 

Herr Busch bedankt sich für die Vorstellung. Die Arbeit sei äußerst wichtig und wertvoll, um die Familien zu entlasten. Es sei eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Diese arbeite somit gewinnorientiert. Er möchte wissen, wie viel Umsatz erzielt werde und ob die Gesellschaft langfristig gesichert sei.

 

Herr Peters erklärt, es sei eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Gesellschaft arbeite somit nicht gewinnorientiert. Einige Zahlen könnten im Bundesanzeiger nachgelesen werden. Die Einrichtung erwirtschafte ca. 5 Mio. € Umsatz im Jahr. Die „Auftragslage“ sei gut. Die Gesellschaft gehe sparsam mit den Mitteln um und habe ein ausgeglichenes Ergebnis. Rücklagen seien natürlich immer notwendig.