Beschluss: einstimmig

1. Für die Zeit von Totensonntag bis zum 24.12.2019 wird der Rathausplatz gesperrt.

2. Bis zum 01. Oktober 2019 ist ein attraktives Gestaltungskonzept für den Bereich mit mindestens 10 – 15 Verkaufsständen und entsprechender ansprechender Gestaltung vorzulegen.

 

Eine Rettungsgasse für Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr ist ebenfalls vorzusehen.

 

 

 


Herr Kinzel stellt die Beschlussvorlage vor. In diesem Jahr möchte man dem Wunsch Vieler entgegenkommen und den Weihnachtsmarkt näher an den Ratsdelft bringen. Die Straße werde ganz kurz vor der Eröffnung erst abgesperrt, aber es werde natürlich Platz für eine Rettungsgasse bleiben.

Herr Haase begrüßt das Vorhaben, zumal das jedes Jahr wieder Thema sei. Er freue sich auf das Konzept und sehe darin eine Riesenchance, etwas Neues auszuprobieren. Danach müsse man dann Bilanz ziehen und habe hoffentlich eine Antwort darauf, ob der Weihnachtsmarkt so auch funktioniere.

Herr Eichhorn wundert sich, dass es bei diesem Anliegen so schnell gehe, aber eine probeweise Sperrung der Neutorstraße erst im Rechenmodell simuliert werden müsse, um erste Zahlen zu liefern. Hier würde mit zweierlei Maß gemessen.

Herr Verlee befürwortet das Vorhaben, weil es eine Belebung des Weihnachtsmarktes ermögliche. Wichtig sei es auch, dies früh zu beschließen, sodass genug Zeit bleibe, ein vernünftiges Konzept auszuarbeiten. Zudem unterbreitet er den Vorschlag, die Sperrung bis zum 31. Dezember zu verlängern.

Herr Bolinius findet das Projekt grundsätzlich ebenfalls gut. In einem früheren Antrag habe er den Vorschlag gemacht, die Große Straße ebenfalls in den Weihnachtsmarkt mit einzubinden. Man könne auch etwas am Park Am Burgplatz machen. Eine Frage sei, ob die Sperrung der Straße in jedem Fall notwendig sei.

Herr Kinzel erläutert, dass die Straße natürlich nur gesperrt würde, wenn ein überzeugendes Konzept Ende September vorgelegt werde. Dann könne man auch entscheiden, ob man direkt bis zum 31. Dezember die Straße sperrt.

Herr Bornemann ergänzt, dass die Sperrung an sich natürlich nichts bringe, sondern nur in Verbindung mit einem attraktiven Konzept für den Weihnachtsmarkt sinnvoll sei.

Herr Kinzel sieht die Gefahr, dass eine Einbindung der Großen Straße den Publikumsverkehr zu weit verstreuen würde, sodass keine Atmosphäre eines Weihnachtsmarktes entstehen könne. Er schlägt vor,Herrn Eilers und Herrn Hellmann selbst zu Wort kommen zu lassen. Dem wird zugestimmt.

Herr Eilers erklärt, dass prinzipiell nichts gegen eine Ausweitung des Weihnachtsmarktes sprechen würde, aber das müsse auch erst einmal bezahlt werden. Zudem bräuchte es dafür tatsächlich eine höhere Besucherzahl, sodass man das später immer noch machen könne.

Herr Göring kann verstehen, dass eine Ausweitung auch bezahlt werden müsse, weist aber darauf hin, dass man mit einem Beschluss die Sache ja erst einmal prinzipiell möglich machen würde. Insgesamt sei er sehr dafür, das Element Wasser stärker in den Weihnachtsmarkt konzeptionell einzubinden. Das sei nun mal ein echtes Pfund, das man nutzen müsse.

Herr Busch bedankt sich bei Herrn Eilers und Herrn Hellmann für die geleistete Arbeit. Der Weihnachtsmarkt habe eine hohe Bedeutung für die Stadt. Er fragt, inwiefern man die Geschäftsleute der Großen Straße einbinden könne und ihnen die Möglichkeit geben könne, aktiv zu werden.

Herr Eilers erklärt, dass eine Einbeziehung natürlich möglich sei, dies aber auch in das Konzept passen müsse.

Herr Haase plädiert dafür, dies nicht zu intensiv zu diskutieren, sondern erst einmal das fertige Konzept abzuwarten.

Herr Eichhorn weist noch einmal darauf hin, dass man lediglich die Ungleichbehandlung ansprechen wolle. Die GfE sei aber für die Sperrung der Straße.

Herr Kinzel erklärt, dass man hier die negativen Folgen einer Sperrung in Kauf nehmen würde für den Weihnachtsmarkt. Bei der Sperrung der Neutorstraße gebe es noch zu viele offene Fragen.

Herr Hegewald fragt nach, was mit dem Wochenmarkt in der Zeit geschehen solle.

Herr Kinzel erklärt, dass dies besprochen sei und der Wochenmarkt dann vor die Sparkasse am Delft gehen würde.