TOP Ö 8: Feriensprachcamps für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Jaspers stellt anhand einer Power-Point-Präsentation die Möglichkeit der Feriensprachcamps für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen vor. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Herr Ohling bedankt sich für den Vortrag und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Grix fragt, ob eine solche Maßnahme nach den Richtlinien der Jugendhilfe in eine Ferienfreizeit von 14 Tagen integriert werden könnte.

 

Herr Jaspers schildert, dass laut den Rahmenbedingungen die Camps mindestens eine Woche und in den Ferien sein müssen.

 

Herr Haase berichtet, das Projekt laufe schon ein paar Jahre in Niedersachsen. Er möchte wissen, ob es bereits Erfahrungswerte gebe, wie solche Camps aussehen.

 

Herr Jaspers erläutert, es gebe unterschiedlichste Camps. Beispielsweise habe es ein Film-Camp gegeben, wo innerhalb von zwei Wochen mit Flüchtlingen ein Film entwickelt worden sei. Ebenso gebe es Musik- oder Umwelt-Camps. Sprache sei selbstverständlich immer ein Bestandteil. Die Rahmenbedingungen und Förderrichtlinien seien relativ offen.

 

Herr Göring bedankt sich für die Ausführungen. Er bittet um Auskunft, ob alle Träger fachlich in der Lage seien, solche Anträge zu stellen. Die Träger sollten intensiv informiert werden, damit die Mittel auch genutzt werden können.

 

Herr Jaspers gibt an, das interessierte Träger sich natürlich an die Verwaltung wenden können. Die Verwaltung werde bei der Antragstellung Hilfestellung leisten.

 

Herr Sprengelmeyer ergänzt, wenn Feriencamps mit Unterstützung der Stadt Emden durchgeführt werden, sei dies eine Jugendhilfemaßnahme. In der Regel würden diese von anerkannten Jugendhilfeträgern durchgeführt. Voraussetzung sei, dass die Betreuerinnen und Betreuer eine Jugendgruppenleitercard haben. Es gebe also Standards, wie die Gruppenleiter ausgebildet sein müssen.