Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Andersson führt aus, seit 1990 werde der hier gesammelte Restmüll nach Bremerhaven in die Verbrennung transportiert. Die damals vereinbarte Vertragslaufzeit sei für heutige Verhältnisse undenkbar. Zwar laufe der Vertrag aktuell noch ca. 1 ½ Jahre, aber es sollte bereits geprüft werden, wie es danach weitergehen könne. Aus diesem Grund ist heute ein Vertreter der ATUS GmbH anwesend, um über die bisherigen Überlegungen zu informieren und dem Ausschuss einen Sachstand zu geben.

 

Herr Meyer, Fa. ATUS, erläutert den Sachstand anhand einer Power Point Präsentation.

 

Herr Andersson sagt, im Vergleich zu anderen Kommunen liege Emden mit ca. 15.000 to bei einer überschaubaren Menge Restmüll. Daher soll die Menge in einem Los, inklusive Transport, ausgeschrieben werden. Der ökologische Aspekt soll entsprechend der Empfehlung in der Ausschreibung berücksichtigt werden. Es werde angestrebt, die Vergabe in den Ausschuss vor den Herbstferien zu bringen.

 

Herr Götze bemerkt, dass es bei den Bürgern häufig Ängste bei Neuerungen gebe, dass es dann auch teurer werde. Bereits jetzt gebe es große Mengen an wilden Müllkippen, dort müsse gegengesteuert werden, z.B. mit Kameraüberwachungen, einer Müllpolizei, etc. Herr Andersson sagt, er könne keine Garantie geben, aber die reine Restmüllentsorgung werde sich den Kalkulationen nach voraussichtlich nicht verteuern.

 

Herr Böckmann sagt, er finde die Beachtung der ökologischen Kriterien besonders wichtig. Die kostenlose Grünschnittabgabe werde gut angenommen, es sei eine gute Entwicklung. Es sollte Wert auf eine gute Ökobilanz gelegt werden, damit die Verbrennung vertretbar sei. Herr Andersson erklärt, der Restmüllbereich mache bei der Verbrennung nur etwa 1/3 der Menge aus, Gewerbemüll habe zum Beispiel einen viel größeren Anteil daran. Der Pro-Kopf-Anteil an Hausmüll liege in der Stadt Emden im unteren Bereich der Statistik. Herr Böckmann sagt, aus seiner Sicht sei damit schon viel gewonnen.