Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Dr. Stefan Volkmer (Emden Digital GmbH) führt in das Thema ein und erläutert, zusammen mit Herrn Dipl. Ing. Joachim Ehmen (Emden Digital GmbH) und einer Präsentation den Sachstand. Die Präsentation wird dem Protokoll beigefügt. Im Anschluss / während des Vortrages werden Fragen beantwortet.

 

Herr Haase erkundigt sich nach dem Sachstand in Wolthusen/Uphusen bzgl. des Ausbaus in den 1. und 2. Bauabschnitten. Herr Ehmen führt aus, dass im 3. Bauabschnitt (Lindenhof – Jeschar – Wolthusen Mitte) der Ausbau erfolgt sei. In den Abschnitten 1. und 2. seien keine Leitungen verlegt aber schon Leerrohre eingeplant worden. In diesen könne jetzt die Infrastruktur verlegt werden. Die Straße bzw. der Bürgersteig müssen hierfür nicht wieder geöffnet werden.

 

Herr Mälzer fragt, ob das Breitbandnetz/Anbindung erst funktioniert, wenn alle Abschnitte zusammengeführt sind. Hierzu erläutert Herr Ehmen, dass im Masterplan (Präsentation) zehn Knotenpunkte (POPs) im Stadtgebiet eingerichtet worden seien. Zurzeit gäbe es ein ca. 200 Km langes Leitungsnetz, das an die zentralen Knotenpunkte angeschlossen werde. So auch an der angefragten Stelle. Die POPs kommunizierten untereinander.

 

Herr Eichhorn erkundigt sich nach dem Sachstand im Ortsteil Petkum und im Baugebiet „Neuer Delft“. Hierzu erklärt Herr Ehmen, dass Petkum durch die EWE und Telekom mit Glasfaser erschlossen sei. Emden Digital habe aber auch hier Leerrohre verlegt, die bei Bedarf genutzt werden könnten. Zum „Neuen Delft“ sagt Herr Ehmen, dass die Erschließung von der Hermann-Neemann-Str. in Richtung Petkumer Straße eingebunden sei und in 2020 weiter ausgebaut werde. Weiterhin gäbe es zurzeit Gespräche mit den Bauherren. Bei Baumaßnahmen würden generell Leerrohre mitverlegt.

 

Herr Busch fragt nach dem Sachstand im Ortsteil Wybelsum. Herr Ehmen erklärt, dass im Zuge der Entwicklung des Industriegebietes an der Wolfsburger Straße (NPorts) und dementsprechenden Baumaßnahmen die Bereiche Logumer Vorwerk und Wybelsum mit einbezogen werden. Zurzeit ist die Entwicklung der Infrastruktur in den beiden Bereichen wirtschaftlich nicht darstellbar und umzusetzen.

 

Herr Verlee stellt fest, dass es der richtige Weg gewesen sei, die Emden Digital GmbH auf den Weg zu bringen und hofft, dass die weitere Entwicklung genauso gut läuft.

 

Herr Busch fragt wie es finanziell durch die Stadtwerke Emden zu schaffen sei, die Projekte zu bewältigen, auch vor dem Hintergrund der kommunalen Haushaltslage. Die Investitionssummen und mögliche Erträge seien im Vortrag gut dargestellt. Hierzu erklärt Herr Jahnke, dass alle angesprochenen Sachlagen zur Finanzierung / Investitionen und auch Zahlen der möglichen Erträge im Aufsichtsrat der Stadtwerke Emden, auch mit den Vertretern der Fraktionen, besprochen worden seien. Bisher seien die getroffenen Entscheidungen und die Strategie der richtige Weg gewesen.

 

Herr Haase findet den vorgetragenen Sachstandsbericht aufschlussreich und sehr informativ. Er stellt die Frage, ob sich das Geschäftsmodell nur mit Einbindung von Externen oder auch nur durch die Emder BürgerInnen und Unternehmen rechnet. Herr Dr. Volkmer verweist auf den Masterplan / Businessplan, in dem dieses dargestellt wird, 20 Jahre Refinanzierung bei einer 40% Auslastung. Durch Open Access Lösungen werde die Wirtschaftlichkeit wesentlich verbessert. Weiterhin entkoppelt sich die Emden Digital vom Preiskampf beim Endkunden. Emden Digital verdiene durch Open Access an jedem „Port“.