Herr Brinkmann, dessen Kinder das Max-Windmüller-Gymnasium besuchen, trägt vor, dass bei einer Begehung des Gebäudes mit verschiedenen Politikern (u. a. Herrn Saathoff, Herrn Bongartz, Frau Winter) aufgefallen sei, dass das BBS-Nachbargebäude wesentlich kühler sei, trotz gleicher baulicher Voraussetzungen und gleicher Lüftungsanlage.

 

Er fragt an, ob man diesem Tatbestand einmal nachgegangen wäre, woher diese Temperaturunterschiede in den Gebäuden kämen und nicht ein Fehler in der Lüftungsanlage läge, welcher von dem Lieferanten noch einmal korrigiert werden müsste.

 

Er trägt weiter vor, dass bei der Vorstellung des Projektes „Watt aufs Dach“ besprochen worden sei, dass ein von der EU subventionierter Energieberater in Zusammenarbeit mit der Stadt Emden das Gebäude begehen wollte und ob hierzu schon Erkenntnisse vorlägen.

 

Des Weiteren lägen auf dem Schulhof sicherheitsrelevante Mängel vor, da insbesondere am Pavillon Kabelschlaufen von mehreren Metern heraushängen würden. Eine Beleuchtung wäre ebenfalls nicht vorhanden.

 

Bereits im Frühjahr fand eine Begehung mit dem Sicherheitsbeauftragten der Stadt statt. Er bittet um Stellungnahme, ob diesbezüglich ein Bericht vorläge, man diesen einsehen könne und wie die Abarbeitung aussähe.

 

Lüftungsanlage

 

Herr Baumann stellt klar, dass das Gebäude soweit fertig sei und in dem Gebäude keine Klimaanlage, sondern eine Klimatisierung installiert sei, die man leicht verändern könne. Er ist davon ausgegangen, dass der zuständige Mitarbeiter des GME, Herr Vogel, vor dessen Urlaub noch die Klimadaten angepasst bzw. verändert hätte und es nun auch mit der Temperatur besser geworden wäre. Mehr könne er zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen.

 

Herr Brinkmann möchte geklärt wissen, ob nicht eine technische Störung der Anlage vorläge, da die Anlage nur begrenzt von Emden aus gesteuert würde und dies nur zentral aus Bremen vorgenommen werden könne.

 

Herr Baumann erwidert, dass er hinsichtlich der Klimatisierung mit einem Mitarbeiter gesprochen und dieser ihm erläutert hätte, dass die Anlage vernünftig laufe und Störungen nicht vorlägen. Weitere Beschwerden würden ihm bislang ebenfalls noch nicht vorliegen.

 

Herr Baumann sagt Herrn Brinkmann zu, dass er sich insoweit noch einmal erkundigen werde und sich sodann telefonisch mit ihm in Verbindung setzen würde, womit sich Herr Brinkmann einverstanden erklärte.

(Anmerkung: Information erfolgt ebenfalls über das Protokoll)

 

Kabelschlaufen

 

Herr Smit trägt vor, dass das Problem mit den heraushängenden Kabeln auf dem Schulhof behoben würde. Es hätte bislang ein anderes Schulhofkonzept vorgelegen. Es sollten Stelen und beleuchtete Sitzgelegenheiten aufgebaut werden. Da diese Stelen mutwillig abgetreten worden seien, hätte man von diesem Konzept Abstand genommen. Die Kabelschlaufen würden umgehend beseitigt, sobald ein neues Konzept für die Gestaltung des Schulhofes vorläge.

 

Herr Brinkmann stellt klar, dass seine Frage sich auf die Kabel am Dach des Pavillons bezöge, worauf Herr Smit bestätigte, dass diese Kabel immer wieder von Dritten abgerollt werden würden, unglücklicherweise immer dann, wenn Begehungen anstünden.

 

Herr Smit führt aus, dass die Kabel für den späteren Vordachbereich benötigt würden, da im Eingangsbereich ein großes Vordach geplant sei. Für die dann zu installierende Beleuchtung, Bewegungsmelder etc. wurden die Kabel bereits verlegt.

 

Herr Brinkmann moniert weiter, dass auf dem Schulhofgelände am Wochenende Partys stattfänden, begünstigt durch die fehlende Beleuchtung. Die Hausmeister seien damit beschäftigt, die Überreste nach dem Wochenende zu beseitigen.

 

Herr Smit entgegnet, dass auf dem Schulhof Mastleuchten stünden, welche in Betrieb seien. Die Lampen seien bei Dämmerung geschaltet, allerdings in den Sommermonaten nicht vor 21.30/22.00 Uhr. Auf Grund der Energiekosten wären die Lampen nicht die ganze Nacht geschaltet, sondern bis ca. 24.00 Uhr. Er bekräftigt die Aussage von Herrn Brinkmann, dass dies ein Freiflug für jeden sei, der randaliere und feiere. Dies sei jedoch an vielen Schulen ein altbekanntes Problem.

 

Auf Grund der in Zukunft zu installierenden Beleuchtung, sähe er aber lieber davon ab, die Kabel aufzukürzen, da diese sonst später wieder angesetzt werden müssten. Gegebenenfalls würde man jedoch die Kabel aufkürzen.

 

Sicherheitsbegehung

 

Herr Smit führt aus, dass hinsichtlich der Sicherheitsbegehungen Protokolle vorlägen und diese sukzessiv abgearbeitet würden, da derzeit eine Masse an Aufträgen vorläge und zurzeit keine andere Möglichkeit bestünde, als dies nach und nach abzuarbeiten.