Beschluss: abweichender Beschluss

Herr Buisker fragt nachträglich zu TOP 6 an, ob die Satzung des GME gegebenenfalls geändert werden müsste.

 

Herr Baumann klärt auf, dass die Satzungen des GME und der BEE mehr oder weniger identisch seien. Er prüft, ob die Satzungen geändert werden müssten.

 

Frau Pohlmann wirft hinsichtlich der Befristung von 5 Jahren ein, ob sich bezüglich der Arbeitsmarktlage überhaupt ein Interessent finden würde.

 

Herr Baumann geht ebenfalls davon aus, dass befristet sehr schwer – wenn überhaupt - ein Ingenieur zu finden sein würde. Gegebenenfalls ist in Erwägung zu ziehen, die Stelle mit Aussicht auf eine unbefristete Anstellung auszuschreiben, da Herr Fischer-Joost ebenfalls in den nächsten 5 Jahren in den Ruhestand ginge.

 

Herr Jahnke und Frau Pohlmann erachten dieses als sinnvoll, woraufhin Herr Jahnke vorschlägt, die Beschlussvorlage dahingehend zu erweitern, dass mit der Ausschreibung Entfristung in Aussicht gestellt würde mit der Begründung, dass im technischen Bereich zu erwarten ist, dass jemand in den nächsten 5 Jahren ausscheiden würde.

 

Herr Kruse erklärt sich ebenfalls mit dieser Vorgehensweise einverstanden, bittet jedoch um Aufklärung, warum die Arbeitsrückstände so groß seien. Die GfE stellt den Antrag, nach Einstellung des weiteren Ingenieurs auf Erstellung einer Liste über anfallende Arbeiten nebst Erledigungsvermerk, welcher vierteljährlich bzw. halbjährlich erteilt werden solle.

 

Dieser Antrag würde gestellt, damit nicht weiter wie bisher „gedaddelt“ würde.

 

Herr Jahnke kritisiert die Ausdrucksweise von Herrn Kruse und stellt noch einmal klar, dass man im Hinblick auf die letzten 7 Jahre ca. 6 Millionen € nur in die Schulen investiert habe und anhand der derzeitigen Personaldecke die Arbeiten auf diesem hohen Niveau kaum zu bewältigen waren, da an der einen oder anderen Stelle krankheitsbedingte Ausfälle ebenfalls zu kompensieren waren. Den einzigen Vorwurf, den man machen könne, wäre, dass man sich viel eher um weitere Kräfte hätte bemühen müssen. 

 

Man sei jedoch davon ausgegangen, dass man nach Abarbeitung des großen Programmes mit dem Neubau der Schulen sich auf die weiteren Gebäude konzentrieren könne, insbesondere auf die Kindertagesstätten, welche ebenfalls in die Jahre gekommen seien, und dann sukzessiv in die Sanierung einsteigen könne.

 

Durch jedoch immer mehr neu hinzukommende Neubauten sowie immer neue Anforderungen in den Schulen, Veränderungen in den Stadtteilstrukturen, Flüchtlingszuströme, andere Zügigkeiten etc. hat sich der Bedarf so weit erhöht, dass die derzeitige Situation mit dem vorhandenen Personal nicht mehr zu bewältigen sei.

 

Daher sei es von großer Wichtigkeit, dass das Personal des GME jetzt verstärkt würde, damit die anstehenden Arbeiten vernünftig abgearbeitet können, aber auch der Sanierungsstau behoben werden könne, den es unweigerlich an einigen Stellen gab, weil an einigen Stellen kein Geld mehr zur Verfügung stand.

 

Frau Pohlmann bezieht sich noch einmal auf den Vorwurf von Herrn Kruse und stellt klar, dass das GME immer hervorragende Arbeit geleistet hätte und immer Bericht erstattet werden würde von neuen Projekten, Fortschritten, Risiken usw.