Beschluss: einstimmig

Im Betrieb Gebäudemanagement wird in 2019 die Stelle einer technischen Leitung eingerichtet.

 


Herr Jahnke betont, dass die Vorlage selbstredend sei und verweist auf die letzte Schulausschusssitzung hinsichtlich sämtlicher Anforderungen, angefangen bei den Grundschulen bis zu den weiterführenden Schulen, sowie des anstehenden Sanierungsbedarfes der Kindertagesstätten, aber auch der Schulen, wie z. B. der BBS II.

 

Auch im Hinblick auf höhere Ansprüche im Brandschutz, die heute vorlägen, müsste nachgerüstet werden. Es sei daher als unumgänglich anzusehen, das GME zu verstärken. Diesbezüglich hätte man als Beispiel die Doppelspitze beim BEE, wo es anhand dieser gut gelungen sei, den Herausforderungen dort gerecht zu werden.

 

Gerade für die nächsten Jahre käme auf das GME extrem viel zu. Es bestünde Einigung, sich im technischen Bereich in der Leitung zu verstärken.

 

Herr Jahnke untermauert noch einmal, dass die vorgenannten Kriterien zu diesem Beschluss führten.

 

Die Suche nach einer geeigneten Kraft könne ohnehin bis Anfang 2020 dauern. Aus diesem Grund soll eine Ausschreibung zeitnah erfolgen, da das GME zeitnah verstärkt werden müsse.

 

Neben dieser Planstelle ist eine weitere Planstelle im technischen Bereich vorgesehen, welche unter TOP 7 zur Diskussion stünde.

 

Herr Jahnke betont noch einmal den erheblichen Bedarf in den nächsten fünf Jahren unter Hinweis darauf, dass abzuwarten bliebe, wie dies haushaltsrechtlich abgewickelt und letztlich genehmigt würde. Er hätte bereits im Schulausschuss erwähnt, dass gerade bei Schulen, insbesondere bei Grundschulen, gute Aussicht bestünde, das eine oder andere genehmigt zu bekommen.

 

Herr Baumann unterstreicht die Argumentation von Herrn Jahnke und führt aus, dass erhebliche Arbeitsaufträge zur Abarbeitung vorlägen, allein hinsichtlich der Sanierung der Gebäude, mit dem weiteren Hinweis, dass man vielmehr in die Sanierung der Gebäude gehen müsse.

 

Derzeit würde der Sanierungsrückstau der Kindergärten durch Herrn Vogel aufgenommen, wo bereits jetzt ersichtlich sei, dass einiges an Sanierungsarbeiten in den nächsten Jahren auf das GME zukäme. In der nächsten Sitzung könne man hierzu ausführlicher vortragen. Somit sei es folgerichtig, dass diese Stellen besetzt werden.

 

Frau Pohlmann unterstützt diesen Vorschlag. Der hohe Arbeitsaufwand sei bekannt. Eine Doppelspitze würde als sehr sinnvoll gesehen und habe sich in der Vergangenheit bewährt.

 

Herr Kruse erklärt sich grundsätzlich mit einer Doppelspitze einverstanden, fragt jedoch an, wann Herr Baumann in den Ruhestand gehe, zu wann der neue Leiter eingestellt werden soll und die Doppelspitze nach Eintreten von Herrn Baumann in den Ruhestand weiterbestehen soll und dann gegebenenfalls ein neuer Leiter eingestellt würde.

 

Herr Baumann führt aus, dass es laut Satzung des GME als Eigenbetrieb nur einen Betriebsleiter benötigt und einen Vertreter, welcher derzeit Herr Fischer-Joost sei. Bezüglich der Doppelspitze habe man auf den BEE geschaut, der dies bereits erfolgreich praktiziere. Herr Baumann weist noch einmal darauf hin, dass er selber technische Probleme nicht beurteilen könne und daher ein technischer Leiter zur Verstärkung erfolgsversprechend sei.

 

Herr Jahnke äußert sich dahingehend, dass man zunächst schauen könne, wie sich die Doppelspitze entwickele und bewähre. Fakt sei jedoch, dass der Arbeitsaufwand in den nächsten drei bis fünf Jahren extrem hoch sei durch immer neue Herausforderungen, veränderte Ansprüche, Flüchtlingszuströme, neue Stadteile usw. Dies ändere sich in den nächsten Jahren nicht.

 

Vor diesem Hintergrund sei dies ohne Verstärkung nicht möglich, ebenso die Anstellung einer weiteren Kraft, die Entlastung schafft für die Herren Fischer-Joost und Vogel, die immer im Focus stünden. Im Falle eines krankheitsbedingten Ausfalles einer dieser Mitarbeiter stöße man schnell an die Grenzen mit dem Hinweis darauf, dass hinsichtlich der städtischen Gebäude, Schulen, Kindertageseinrichtungen alles sehr viel geworden sei.

 

Herr Kruse fragt noch einmal nach, warum die Arbeitsbelastung jetzt so groß sei, weil so viel Arbeit anstehe oder weil vieles liegengeblieben sei und deshalb ein weiterer technischer Leiter eingestellt werden solle.

 

Herr Baumann stellt klar, dass in den zurückliegenden Jahren immer am Limit gearbeitet worden sei. Unter Bezugnahme auf die Vorlage, die Herr Buss eingebracht habe, wurden Vorarbeiten geleistet. Anhand der vorgegebenen Daten der Gebäude und der möglichen Erweiterungen wurde erkannt, dass in den nächsten Jahren wieder einiges – wenn es denn beschlossen sei – an Baumaßnahmen anstünde. Weitere anstehende Aufgaben und Arbeiten würden nicht abgearbeitet werden können.

 

Herr Baumann gibt zu bedenken, dass man neben der Errichtung der weiteren Gebäude auch den Bestand auf Vordermann bringen muss. Diese Gebäude müssen sukzessiv abgearbeitet werden, da bislang immer nur das Notwendigste erledigt werden könne.

 

Herr Mejia Yepes stimmt dem Antrag zu.

 

Herr Kruse wünscht noch einmal die Klärung der Frage, ob die Doppelspitze eine Dauereinrichtung werden soll.

 

Herr Jahnke führt noch einmal aus, dass insoweit eine Handlungsoption bestünde, die Angelegenheit noch einmal zu bewerten, sobald Herr Baumann in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand eintrete. Bis dahin könne man absehen, ob sich eine Doppelspitze bewährt habe und sinnhaft für die Vielzahl der Gebäude sei. Dann könne man entscheiden, ob die Stelle von Herrn Baumann neu besetzt würde.