Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Buß erklärt, bereits in letzten Sitzung des Schulausschusses habe er einen Sachstand mitgeteilt. Dieses Thema gehe durch die Medien und langsam würden auch die Fördervoraussetzungen ein wenig transparenter. Er habe seinerzeit mitgeteilt, dass die Stadt Emden als Schulträger aus diesem Digitalpakt ca. 3,6 Mio. € für ihre Schulen beantragen könne. Dieses Geld sei auch relativ sicher, sodass man die entsprechenden Konzepte gemeinsam mit den Schulen für die Maßnahmen beantragen könne. Ein Sockelbetrag von je 30.000 € sei pro Schule gesetzt. Darüber hinaus würde es Mittel geben, die sich nach der Schülerzahl der einzelnen Schulen richten würden.

 

Herr Buß geht anschließend auf den Inhalt der Vorlage ein und erläutert diesen. Abschließend teilt er mit, Herr Häwel und auch der medienpädagogische Berater, Herr Gasch, würden derzeit alle Schulen aufsuchen. Auch seien Arbeitskreise für die Grundschulen und für die weiterführenden Schulen eingerichtet worden. Ein wichtiges Thema sei zudem die IT Administration und der Support für die Schulen. In den Anträgen müsse deutlich gemacht werden, wie man sich dieses Thema vorstelle und wie dieser Support und die Administration sichergestellt werde. Insofern sei es auch sehr wichtig, dass als erste Maßnahme das Medienzentrum umgebaut werde. Ohne diesen Umbau könne man die Antragsvoraussetzungen nicht erfüllen.

 

Herr Häwel stellt anschließend anhand einer PowerPointPräsentation den aktuellen Sachstand Digitalpakt Schule vor. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Kruse bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Buisker bedankt sich für den Vortrag. Vieles davon sei schon bekannt gewesen. Aus diesem Grunde wolle er kritisch fragen, was denn bis heute vor Ort passiert sei. Hier wäre eine Grafik mit allen Schulen und deren derzeitiger Stand wünschenswert. Weiter bittet er um Auskunft, ob zunächst einmal alle pädagogischen Konzepte der Schulen vorliegen müssten, damit der nächste Schritt getan werden könne oder, wenn bei einer Schule das medial pädagogische Konzepte bereits vorliegen würde, die ersten Anträge bereits gestellt werden könnten. 

 

Herr Buß erklärt, es würden derzeit erst einmal die Treffen stattfinden, damit die Grundlagen erarbeitet werden könnten. Natürlich sei bekannt, welche Schulen wie ausgebaut seien, doch müssten die Konzepte erarbeitet und eine Ist-Aufnahme abgeschlossen werden. Dieses werde zurzeit gemacht. Auch müsse jede Schule ein eigenes Medienbildungskonzept erstellen. In diesem Medienbildungskonzept seien die pädagogischen Grundlagen entsprechend aufzuführen und mit dem Schulträger zu diskutieren. Dieser füge die nicht pädagogischen Inhalte und Maßnahmen, die letztendlich erforderlich seien, um die pädagogische Arbeit zu leisten, in einen Medienentwicklungsplan für die Schulen zusammen und orientiere sich daran bei der Antragsstellung. Jede Schule müsse ein Medienbildungskonzept sechs Monate nach Abschluss einer Maßnahme vorlegen. Dennoch arbeite man zurzeit mit den Schulen an diesen Bildungskonzepten, weil ohne einen Entwurf dieses Konzeptes keine Maßnahmen beantragt werden könnten.

 

Abschließend stellt Herr Buß heraus, viele Schulen seien auch bereits bei der Erarbeitung der Medienbildungskonzepte. Es sei sehr schwierig, Außenstehenden diese Gesamtmengenlage einigermaßen klar zu vermitteln. Es müssten einfach viele Steinchen zusammengefügt werden, um ein Ganzes herauszuarbeiten. Die Verwaltung würde natürlich die ersten Maßnahmen so schnell wie möglich beantragen. Nur sei man an diesem Punkt noch nicht angekommen.

 

Herr Buisker fragt nach, ob die Schulen aufeinander warten müssten. Weiter bittet er um Auskunft, wann mit dem Umbau des Medienzentrums begonnen werde.

 

Herr Häwel erklärt, beim letzten Treffen mit den Grundschulen seien bereits für die Grundausstattung Texte vorgefertigt worden, sodass im Endeffekt für alle Grundschulen für die Infrastruktur und für das WLAN die Anträge gestellt werden könnten. Doch sei leider die Administration noch nicht sichergestellt und dieses müsse bei der Antragstellung angegeben werden.

 

Weiter führt er aus, anders verhalte es sich bei den weiterführenden Schulen, denn hier müssten für jede Schule inhaltlich gesonderte Anträge gestellt werden. Das bedeute, wenn eine Schule mit ihren Medienbildungskonzepten fertig sei, könnte man für diese Schule den Antrag stellen. Wenn eine Schule schon die Infrastruktur habe und auch mit dem WLAN zufrieden sei, könnten schon weitere Geräte bestellt werden. Doch darüber müsse man seiner Ansicht nachdenken.

 

Bezüglich des Medienzentrums stellt Herr Häwel heraus, dort habe noch kein Umbau stattgefunden. Derzeit sei er dabei, eine Liste über die benötigte Ausstattung zu erstellen.

 

Herr Buß ergänzt, es müsse auch berücksichtigt werden, dass die personelle Besetzung gewährleistet sei. Die Stellen seien im Stellenplan des nächsten Jahres verankert. Das bedeute, dass im Grunde genommen abgewartet werden müsse, bis der Haushaltsplan genehmigt worden sei, um dann die entsprechenden Ausschreibungen vornehmen zu können. Er halte den Umbau des Medienzentrums selbst für keine große Herausforderung.