Beschluss: Kenntnis genommen.

 Herr Engelberts erläutert den Antrag des Stadtelternrates.

 

Frau Kruse bedankt sich.

 

Herr Buß erklärt, die Thematik sei nicht unbekannt. Bereits in der letzten Sitzung des Schulausausschusses sei über die anstehenden Maßnahmen, Vorschlägen und Ideen gesprochen worden. Dabei sei auch der Punkt „Außenbeschattung an den Schulen“ aufgenommen worden. Aufgrund der wärmeren Sommer in den letzten Jahren habe man das Hitzeproblem an allen Schulen und öffentlichen Gebäuden. Hier müsse man sich die Frage stellen, wie man damit umgehen wolle. Auch lasse sich das Problem nicht einfach abstellen, da die dafür aufzuwendenden Mittel viel zu hoch seien. Letztendlich müsse man sich darüber unterhalten, welche Prioritäten man setzten wolle und ob es im nächsten Haushalt bzw. im Wirtschaftsplan des Gebäudemanagements dafür Mittel geben würde. Seiner Kenntnis nach würden für die Außenbeschattung derzeit keine Mittel zur Verfügung stehen.

 

Herr Fischer-Joost bestätigt, dass sich einige Fenster in der Grundschule Am Wall tatsächlich nicht mehr öffnen lassen würden. Bei den Kunststofffenstern seien teilweise die Beschläge herausgebrochen. Da diese Beschläge nicht mehr lieferbar seien, habe man diese Fenster verschraubt. Die baulichen Mittel für die Unterhaltung der Schulen und Kindergärten seien gering, sodass seit Jahren grundsätzlich zu wenig Geld für die Bauunterhaltung zur Verfügung stehe. Dieses sowohl für das Gebäudemanagement als auch für die Schulleitungen nicht zufriedenstellend.

 

Herr Fischer-Joost geht anschließend auf den sommerlichen Wärmeschutz in den neuen Gebäuden ein und stellt anschließend fest, dass dort die Temperaturen nicht geringer gewesen seien. Bei längeren Hitzeperioden sei man dann auf ein Lüftungsmanagement angewiesen. Doch dieses würde einen organisatorischen Aufwand beinhalten.

 

Abschließend erklärt Herr Fischer-Joost, die Kosten für die Ausstattung mit Jalousien des Max-Windmüller-Gymnasiums und der BBS I würden sich auf ungefähr 2,2 Mio. € belaufen. Dieses sei eine gewaltige Summe, zumal auch in anderen Schulen Mängel vorhanden seien, die unbedingt abgestellt werden müssten. Er appelliert an die Ratsmitglieder, entsprechende Mittel im Wirtschaftsplan des Gebäudemanagements einzustellen, um sukzessive mit den Arbeiten zu beginnen.

 

Herr Buisker stellt heraus, diese Antwort, es würde kein Geld zur Verfügung stehen, sei ihm zu einfach, zumal er oft in den Fachausschüssen nachfragen und keine zufriedenstellende Antwort bekommen würde.

 

Frau Stüber erinnert daran, dass in der Sitzung am 21.08.2019 eine Prioritätenliste vorgestellt worden sei bezüglich der notwendigen Investitionen. Diese Liste sei von den Anwesenden auch befürwortet worden. Am 29.08.2019 sei dann die Meldung gekommen, dass es für das Max Geld für die Lüftung geben würde. Das sei für die Lehrkräfte in den anderen Schulen nur sehr schwer zu begreifen.

 

Herr Fischer-Joost bedauert es, dass diese Meldung falsch herübergekommen sei. Er habe lediglich die Größe der Kosten für eine Sanierung darstellen wollen. Die Priorisierung müsse zudem von den Ratsmitgliedern vorgenommen werden.

 

Herr Verlee betont, er könne die zugeschraubten Fenster in den Schulen nicht nachvollziehen. Hier müsste zukünftig eine andere Lösung gefunden werden.