Herr Hopf weist darauf hin, dass in Conrebbersweg im Bereich der geplanten Unterführung Abwasserleitungen verliefen, deren Höhenlage geprüft werden müsse. Andernfalls bestehe das Risiko, dass brennbare Gase in die Unterführung gelangten.

 

Herr Docter erwidert, dass Vertreter des BEE Teil der Planungsgruppe seien und insofern sichergestellt werde, dass derartige Belange berücksichtigt würden.

 

Herr Scheffler bedankt sich zunächst beim Oberbürgermeister sowie den Teilnehmern der Klausurtagung und begrüßt, dass in diesem Rahmen noch einmal über das Baugebiet diskutiert worden sei. Es sei jedoch weiterhin eine Straße in Verlängerung des Franekerweg vorgesehen. In diesem Bereich würden die Bebauungspläne D 122 und D 129 überplant. Herr Scheffler erkundigt sich, ob dies dem Rat bekannt sei und ob die Ratsmitglieder bereits eine Ortsbegehung gemacht hätten. Weiterhin erkundigt er sich danach, wie die Einwendungen der Bürger behandelt würden und wann die Unterführung gebaut würde.

 

Herr Docter erläutert, dass bei einer Überplanung die alten Bebauungspläne in den Überlagerungsbereichen ihre Gültigkeit verlieren. Weiterhin ginge er davon aus, dass den Ratsmitgliedern die Örtlichkeit vertraut sei. Im Hinblick auf den Umgang mit den Einwendungen der Bürger verweist er auf den in TOP 5 vorgesehenen Vortrag zum Sachstand. Was die Unterführung angehe, so sei der Zeitpunkt noch offen. In jedem Fall stehe man in intensivem Austausch mit der Bahn, die ihrerseits hohes Interesse an der Unterführung habe.

 

Herr Kruithoff ergänzt, dass die Einwendungen der Bürger auch in der Klausurtagung behandelt und gewürdigt wurden. Er weist zudem auf die Bürgerinformationsveranstaltung am 30.01.2020 um 19 Uhr in der VHS hin, in der noch einmal zusammengefasst auf die Einwendungen eingegangen werde.

 

Frau Dänekas erkundigt sich, welche Alternativen zur verkehrlichen Entlastung des alten Teils von Conrebbersweg geprüft worden seien.

 

Herr Docter erläutert, dass der alte und neue Teil von Conrebbersweg über dieselbe Bahnkreuzung geführt werden müssen. Alternativen zur Unterführung, u. a. nach Süden über die Ubierstraße, seien geprüft worden. Eine Anbindung nur über die Autobahn sei nicht möglich, da nicht alle Kraftfahrtzeuge für die Autobahn zugelassen seien. Zudem sei auch eine bessere Anbindung des Kulturviertels Ziel gewesen.