Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Jakobs stellt anhand einer Power-Point-Präsentation die Aufgliederung Personalaufwand am Beispiel des Fachbereiches 200 vor. Diese Präsentation ist unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Winter bedankt sich für die Vorstellung und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Bongartz bemerkt, die Stadt habe Aufgaben zu erfüllen und deswegen müssten auch in Zukunft Stellen mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt werden. Bei der Vergütung des Personals sei darauf zu achten, dass diese in jedem Fall im Gleichklang mit den ostfriesischen Gebietskörperschaften stehe. Im Bereich der Ausbildung sei es generell wichtig, qualifiziertes Personal zu gewinnen. Er plädiere, dass der Rat über dieses Thema nachdenke und Voraussetzungen schaffe, damit die Verwaltung eine Gesamtplanung für eine günstigere Gestaltung machen könne. Seiner Ansicht nach sei dieses Thema eine wesentliche Aufgabe für dieses Jahr.

 

Herr Haase zeigt sich dankbar, dass die Diskussion über den Pressebericht bezüglich der Vergütung von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute sachlich weitergeführt worden sei. Die Vergütung im öffentlichen Dienst sei ein Grundproblem und generelle Reformen seien seiner Meinung nach notwendig. Wie auch Herrn Bongartz appelliere er, diese im Einklang mit den ostfriesischen Gebietskörperschaften herzustellen. Allerdings müsste hierbei darauf geachtet werden, wie die einzelnen Fachbereiche aufgestellt seien.

 

Herr Bolinius stimmt ebenso Herrn Bongartz zu, dass die Bezahlung im Einklang mit den ostfriesischen Gebietskörperschaften zu erfolgen habe. Seiner Ansicht nach könne der Rat keine detaillierten Vorschläge machen, diese müssten aus der Verwaltung bzw. vom Oberbürgermeister kommen. Die entsprechenden Stellen seien von der Verwaltung zu dotieren.

 

Herr Kruithoff weist darauf hin, dass durch die Präsentation auch der Fachkräftemangel deutlich gemacht worden sei. Es sei ihm an dieser Stelle wichtig, dieses auch in der Öffentlichkeit einmal aufzuzeigen. Er teilt mit, dass in letzter Zeit in verschiedenen Bereichen Stellenausschreibungen erfolgt seien, die dann extern nicht besetzt werden konnten. In diesem Zusammenhang sei er froh, dass bei den zwei angesprochenen Führungskräften intern sehr gute Kolleginnen und Kollegen gefunden worden seien, die zu gegebener Zeit berufen würden.

Zum Thema Personalentwicklung, Wertschätzung der Mitarbeiter, etc. teilt er mit, habe die Verwaltung angefangen an verschiedenen Stellschrauben zu drehen. Die Verwaltung habe erkannt, dass sie ein attraktiver Arbeitgeber sei. Die Vergütung pauschal zu betrachten, sei seiner Meinung nach nicht hilfreich. Er plädiere für die Freiheit, bei bestimmten Personalthemen nach individuellen Möglichkeiten zu schauen. Weiter betont er, für die Leistung der Verwaltung sei eine Wertschätzung durch die Öffentlichkeit wünschenswert. Aus eigener Erfahrung könne er nunmehr mitteilen, dass in der Verwaltung intensiv und flexibel gearbeitet werde. Solche Diskussionen wie die Berichterstattung hinsichtlich der Vergütung des städtischen Personals habe die Verwaltung nicht verdient und würden in Summe nicht zielführend sein.

 

Herr Haase stimmt zu, dass die stattgefundene Diskussion in der Tat nicht weitergeholfen habe. Er begrüßt daher das klare Plädoyer des Oberbürgermeisters für mehr Wertschätzung. Die Aussage von Herrn Bolinius, der Rat könne keine Vorschläge machen, stimme seiner Ansicht nach tendenziell nicht. Der Oberbürgermeister habe gerade deutlich gemacht, dass Freiräume, da wo sie vorhanden seien, genutzt werden könnten. Um der Gefahr entgegenzuwirken, dass Personal von anderen Kommunen abgeworben werde, plädiere er dafür, die Anzahl der Ausbildungsplätze zu erhöhen. Er regt an, diese Thematik im Personalausschuss zu besprechen.

 

Herr Bolinius erwidert, er habe nicht gesagt, dass der Rat nichts mache könnte. Vielmehr sei er der Meinung, die Verwaltung solle Vorschläge erarbeiten und der Rat würde anschließend darüber entscheiden.