TOP Ö 10: Sachstandsbericht und Planungen bezüglich Elektrofahrzeuge; - Antrag der FDP-Fraktion vom 20.09.2019

Beschluss: Kenntnis genommen.

Kenntnis genommen


Herr Kinzel erläutert den Sachstandsbericht anhand einer Präsentation im Hinblick auf die Umstellung des kommunalen Fuhrparks der Stadt Emden auf Elektromobilität, sowie über den Aufbau der Ladeinfrastruktur (LIS) im Stadtgebiet.

 

Derzeit bestehe der Fuhrpark der Stadt Emden (ohne städt. Gesellschaften) aus drei E-Fahrzeugen und ein durch Hybrid angetriebenes Fahrzeug. Geplant sei ein Austausch von elf Altfahrzeugen auf elf E-Fahrzeugen (ohne städt. Gesellschaften) gem. Beschluss des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und innere Organisation und des VA vom 08.08.2016 (Vorlagen-Nr.: 16/1934).

 

Das kommunale Elektromobilitätskonzept der Stadt Emden im Rahmen des Masterplans 100 % Klimaschutz (M-09 „Klimafreundlicher ÖPNV“) wurde von Herrn Kinzel in Bezug auf die weitere Planung erläutert.

 

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Emden (SWE), Herr Ackermann, fügt hinzu, dass es derzeit 10-15 Ladevorgänge pro Tag an den insgesamt 30 Stromtankstellen der Stadtwerke Emden gäbe, wobei die Tendenz steigend sei. Es sei je nach Entwicklung davon auszugehen, dass die Anzahl der Ladestationen bis zum Jahr 2030 auf 200 ansteigen könne. Herr Ackermann zeigt anhand eines Stadtplanes auf, an welchen Orten die öffentlichen Ladestationen eingerichtet sind. Herr Ackermann erläutert außerdem die bisherige Inanspruchnahme der Fördermittel und welche Angebote es seitens der SWE für private Haushalte, Arbeitgeber und Investoren gäbe, um die private und öffentliche Ladeinfrastruktur zu erweitern.

 

Herr Bolinius erkundigt sich nach den Kosten für die Anschaffung von Schnellladestationen. Hierzu erteilt Herr Ackermann die Auskunft, dass die Kosten für die Anschaffung von 25.000 € bis 300.000 € für eine High-Performance-Ladestelle variieren und ergänzt, welche Ladeleistungen für verschiedene Fahrzeuge notwendig und ausreichend seien.

 

Herr Göring erfragt, ob das Parken an Ladestationen bei einem Ladevorgang kostenpflichtig sei und weist in dem Bezug auf Kundenorientierung hin. Diese Frage verneint Herr Ackermann. Zudem erkundigt sich Herr Göring über die Anzahl von Wallboxen und über die Netzauslastung. Herr Ackermann erklärt daraufhin, dass einhergegangene Stresstests ergeben hätten, dass es sich um ein sehr gut funktionierendes Netz handeln würde und erläutert die Wallboxanzahlen.

 

Herr Mettin möchte in Erfahrung bringen, ob künftig auch Ladestationen bei Mietwohnungen vorgesehen seien. Herr Ackermann verweist in dem Punkt vorerst auf die LIS im öffentlichen Raum. Jedoch würde auch an diesen Aspekt gedacht.

 

Herr Gosciniak bedankt sich bei Herrn Kinzel und Herrn Ackermann für die ausführlichen Erläuterungen zum Sachstandsbericht.