Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Kinzel erörtert anhand einer Präsentation die Maßnahmen, Planungen und Förderungen in Bezug auf den Radverkehr in der Stadt Emden.

 

Zunächst sollen in verschiedenen Stadtteilen kurzfristige, umsetzbare Maßnahmen, wie Markierungsarbeiten, Beschilderungen, Abbau von Umlaufsperren und Ausbesserungen von Radwegen erfolgen, welche aus den vorhandenen Haushaltsmitteln getragen werden. Diese Maßnahmen sollen bereits in den Jahren 2020 und 2021 erfolgen. Darüber hinaus soll die zu vergebende Gesamtplanung ab 2021 für die Radstrecke von Harsweg bis Borssum in Teilabschnitten erfolgen, welche nebst Fördermitteln aus dem Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ kofinanziert werden. Weiterhin gäbe es zusätzliche Maßnahmen, die durch die Beantragung von Fördermitteln erfolgen sollen. Diese Maßnahmen wurden als Überblick präsentiert.

 

Herr Strelow bringt seinen Dank zum Ausdruck und begrüßt insbesondere die Optimierung des Radweges „Emsseitenkanal“. Als Anregung für Verbesserungen fügt Herr Strelow den Radweg in der Ringstraße hinzu und erkundigt sich, ob beabsichtigt sei, den Asphalt in der Neutorstr./ Zwischen beiden Sielen zu erneuern und möchte in Erfahrung bringen, wo Fahrradabstellmöglichkeiten auf dem Neuen Markt geplant seien. Herr Docter antwortet, dass eine Ausbesserung des Asphalts möglich und notwendig sei. Eine neue Asphaltierung sei aus Kostengründen allerdings nicht umsetzbar. Herr Kinzel fügt zur Antwort hinzu, dass etwa 70 Fahrradstellplätze für den Neuen Markt in Planung seien, die auf dem entsprechenden Beschluss ausgewiesen seien. 

 

Auch Herr Haase erteilt Zuspruch für die geplanten Maßnahmen und erfragt den Baufortschritt in der Ziegeleistraße und im Stadtteil Wolthusen, insbesondere im Bereich des Wallüberganges, welche von Herrn Docter erläutert werden.

 

Herr Bolinius erkundigt sich nach Überlegungen zur Optimierung der Strecke von Borssum nach Petkum. Herr Docter bringt daraufhin ein, dass es sich hierbei um eine Straße des Landes Niedersachsen handle und somit nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Emden falle.

 

Herr Verlee begrüßt die Vorschläge und betont die Wichtigkeit der Beachtung der Niedersachsenstraße bis Larrelt am Schlafdeich.

 

Auch Herr Göring verkündet seinen Zuspruch. Die Abstände von Radwegen zu Kraftfahrzeugstraßen sei bei den Planungen zu beachten. Außerdem möchte Herr Göring wissen, ob eine Vorfahrtsänderung zugunsten der Radfahrer im Bereich des Wallüberganges in Wolthusen zu ermöglichen sei. Herr Docter verneint die Frage und begründet, dass es sich hierbei um einen Fußgängerüberweg handle und somit der Radverkehr keinen Vorrang gegenüber dem Kraftfahrzeugverkehr habe.

 

Die Wichtigkeit, den Fokus auf das Alltagsstreckennetz zu richten, betont Herr Docter, wobei auf verschiedene Routen näher eingegangen wird. Im Rahmen der Planung würde die Kostenübersicht der Maßnahmen analysiert werden. Bislang gäbe es im Haushalt keine Einschränkungen wobei betont wird, dass in der Vergangenheit verschiedene Fördermittel und Fahrradförderungen stets abgerufen und zielgerecht eingesetzt wurden.