TOP Ö 9: Mündliche Mitteilungen des Oberbürgermeisters

1. Ültje-Gelände/Fürbringerstraße / Architektenwettbewerb

 

Herr Kruithoff zeigt sich erfreut über die Anwesenheit von Herrn Marten Ulpts, dem Sieger des Ültje-Architektenwettbewerbs, in der heutigen Ratssitzung. Herr Ulpts stände für Fragen heute gerne zur Verfügung.

 

Anschließend geht er näher auf die am 13.07.2020 stattgefundene Auswahlsitzung ein, an der VertreterInnen der Wohnungsbaugesellschaften, die Politik, Mitglieder des Beirates für Teilhabeeinschränkungen und des Seniorenbeirates und AnwohnerInnen aus dem Stadtteil Port Arthur/Transvaal teilgenommen hätten.

 

Er lobt die Arbeit der sechs Architekturbüros. Diese hätten für das Ültje-Gelände und die Fürbringerstraße sehr gute Vorschläge entwickelt. Herr Dr. Pantel von der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd), hätte hervorragend durch das Verfahren geführt. Es hätte verschiedene Runden des Preisgerichts gegeben und am Ende hätte der Vorschlag von Herrn Ulpts gewonnen.

 

Herr Docter erläutert anschließend anhand einer Präsentation die Pläne. Die Präsentation wird dem Protokoll der heutigen Sitzung als Anlage 2 angehängt. Er beglückwünscht Herrn Ulpts zu seinem Entwurf. Herr Ulpts hätte alle Fachleute in der gestrigen Auswahlsitzung überzeugt.

 

Herr Bongartz bittet Herrn Docter um eine kurze Erläuterung bezüglich der gleichzeitigen Erschließung der Fürbringerstraße. Herr Docter erklärt, es seien in der gestrigen Auswahlsitzung bezüglich der Fürbringerstraße sehr schöne Konzepte mit einer vielfältigen Nutzung vorgestellt worden. Die Verwaltung möchte mit Herrn Ulpts hieran noch weiterarbeiten. Er weist darauf hin, dass sich alle Arbeiten mit der Frage des Lärmschutzes auseinandergesetzt hätten. Hierfür seien auch gute Lösungen präsentiert worden.

 

Herr Buisker erkundigt sich, ob in dem Bereich der Fürbringerstraße zusätzliche Parkplätze geschaffen würden. Herr Docter antwortet, auf jedem Fall sei für die Fläche nördlich der Bahn ein zentrales Parken vorgesehen. Wie dies im Detail am Ende ausgeführt werde, stände noch nicht fest.

 

Als Nächstes würden die Gespräche mit dem Architekten und der Wohnungsbaugesellschaft aufgenommen. Anschließend werde im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hierüber berichtet.

Auf Anfrage von Herrn Bolinius bezüglich der zeitlichen Umsetzung des Projektes geht Herr Docter näher auf die kooperative Zusammenarbeit mit den verschiedenen Wohnungsbauunternehmen (Beamtenbau, Gewoba, EBB, Selbsthilfe) ein. Hierfür möchte er sich ausdrücklich bedanken. Er freue sich, dass die Wohnungsbauunternehmen bereit gewesen seien, die Mehrfachbeauftragung mit auszutragen. Dies sei nicht selbstverständlich. In anderen Bundesländern werde dies teilweise herbeigezwungen.

 

Herr Hemken gibt den Dank – als Sprecher der Wohnungsbauunternehmen -  zurück. Die Auswahlsitzung hätte gestern allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Man hätte viel dazugelernt und der Plan sei ohne große Diskussionen von allen Wohnungsbauunternehmen in der gestrigen Sitzung akzeptiert worden.

 

Herr Gosciniak erläutert, die Cirksenastraße werde stark von Fußgängern und Radfahrern frequentiert. Er möchte wissen, ob diese Verkehrsteilnehmer auch die Möglichkeit hätten, den Brückenschlag zu nutzen, wenn die Schranken unten seien. Herr Docter bejaht dies. Die Stadt werde sich diesbezüglich mit der Deutschen Bahn auseinandersetzen. Die Konzepte lägen vor und es sei gestern ein Weg gefunden worden, wie Fußgänger und Radfahrer unabhängig von der Cirksenastraße über die Gräfin-Anna-Straße direkt zum Frickensteinplatz geführt werden könnten. Er sagt eine Vorstellung des Konzeptes im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zu.

 

 

Herr Verlee bedankt sich bei Frau Rogge-Mönchmeyer und ihrem Team für die Herrichtung der Nordseehalle für die heutige Ratssitzung.