TOP Ö 13: Anfragen

1.    Vorwürfe gegen Emder Rettungsdienst

 

Herr Göring spricht ein kursierendes Gerücht zum Thema Rassismus und Sexismus in einem Teilbereich der Stadt Emden an. Er möchte wissen, ob dieses Gerücht wahr sei.

 

Herr Kruithoff bittet um eine Konkretisierung der Frage.

 

Herr Göring gibt an, dem Vernehmen nach gebe es ein anonymes Schreiben, in welchem rassistische und sexistische Tendenzen im Bereich des Rettungsdienstes beklagt würden. Auch ein Antwortschreiben solle es geben. Bei solch einem Thema fordere er größtmögliche Transparenz, um diesen Tendenzen entgegenzuwirken.

 

Herr Kruithoff unterstreicht, in einer öffentlichen Sitzung werde er nicht über interne Personalangelegenheiten sprechen, diese seien grundsätzlich vertraulich zu behandeln. Sollte er Kenntnis von solchen Tendenzen erlangen, d. h. sollte es den Verdacht von Rassismus oder Sexismus geben, würde er dieses sehr ernst nehmen und verfolgen. Zur Klärung würden in einem solchen Fall Mitarbeiter*innen über den FD Personal zu Einzel- und Gruppengesprächen eingeladen. Gegebenenfalls werde ein Klärungsprozess unter Leitung eines externen Moderators angestrebt, um mögliche tieferliegende Probleme aufzuarbeiten.

 

2.    Notinseln für Kinder

 

Herr Kamer teilt mit, der Paritätische Kreisverband Emden und der Deutsche Kinderschutzbund - Ortsverband Emden - regen an, das Thema „Notinseln für Kinder“ noch einmal im Jugendhilfeausschuss zu thematisieren. Notinseln schaffen für Kinder, die sich bedroht fühlen und Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort, an dem ihnen geholfen werde. Aufgrund des Mordfalls an einem 11-jährigen Mädchen in Emden im Jahr 2012 seien solche Notinseln initiiert und implementiert worden. Wichtig sei es, die Gesellschaft auf diese Notinseln aufmerksam zu machen und die Geschäftsleute in Emden erneut dafür zu sensibilisieren.

 

Frau Meinen unterstreicht die Wichtigkeit der Notinseln und die Thematisierung im Jugendhilfeausschuss. Der Kinderschutzbund in Emden erstelle diesbezüglich derzeit einen Flyer zur Verteilung an die Emder Geschäfte.

 

Herr Kruithoff gibt an, anhand eines Logos werde bei den Geschäften auf eine Notinsel für Kinder hingewiesen. Die Anregung werde über das Protokoll an den FB 600 weitergegeben.