TOP Ö 17: Campingplatz an der Knock; Antrag der CDU-Fraktion vom 29.07.2020

Beschluss: Von der Antragstellerin zurückgezogen!

Herr Buisker hinterfragt, ob in Emden überhaupt ein Campingplatz benötigt werde und hält eine grundsätzliche Klärung dieser Frage für sinnvoll. Vor allem die Frage der zukünftigen Flächennutzung über etwaige Investoren müsse geklärt werden. Er fragt deshalb, wie sich die Stadt Emden zum Vorschlag eines Campingplatzes positionieren würde.

Herr Kinzel erklärt, dass Alternativstandorte geprüft würden, diese jedoch aufgrund von Konkurrenz durch Industrie und Landwirtschaft begrenzt seien. Des Weiteren sei auch ein Betreiber für den Campingplatz notwendig.

Herr Malzahn rät davon ab, in den Flächennutzungsplan einen Campingplatz zu integrieren, da dieses aus strategischer Sicht nicht sinnvoll sei. Ein Campingplatz in der Kategorie WA hätte im Flächennutzungsplan, bzw. Bauleitplanverfahren immer Priorität vor anderen Nutzungen.

Herr Haase stimmt Herrn Malzahn zu, da das Thema schon seit Jahren bekannt sei. Es solle vermieden werden, durch die Pandemie Entscheidungen zu treffen, die langfristige Folgen mit sich bringen könnten. Herr Haase sieht jedoch auch die Notwendigkeit für einen Campingplatz in Emden. Der Standort dafür sei jedoch ein Problem. Langfristig solle ggf. in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden eine Standortprüfung erfolgen.

Herr Bolinius äußert seine Verständnislosigkeit zu diesem Antrag.

Herr Buisker hinterfragt die langfristigen Entwicklungen am Rysumer Nacken.

Herr Kinzel schlägt vor, bei diesem Thema Herrn Gerdes, EMTG,  mit einzubeziehen. Herr Gerdes könnte gegebenenfalls die aktuelle Situation detailliert darstellen oder einen Touristikgutachter damit beauftragen.

Herr Bolinius stimmt dem Vorschlag von Herrn Kinzel zu.

Herr Verlee teilt dazu mit, dass die CDU am Bedarf von Campingplätzen festhält und die Plätze in jedem Fall geschaffen werden müssen.

Herr Haase erklärt dazu, dass der Antrag dann hätte anders gestellt werden müssen – hier speziell auf eine Ortschaft bezogen.

Herr Jahnke äußert ebenfalls, dass der Antrag anders formuliert werden müsse, unter anderem auch mit Angaben hinsichtlich eines möglichen Betreibers und auch der Finanzierung der Maßnahme.

Herr Buisker teilt mit, dass er zustimmt, Herrn Gerdes mit einzubeziehen und den Antrag zurückziehen werde