TOP Ö 11: Sachstandsbericht Stadtteilfonds im Rahmen der Gemeinwesenarbeit

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Philipps erläutern die o. g. Vorlage. Der parallel zum FD Gemeinwesen eingerichtete Stadtteilfonds unterstütze bürgerliche Projekte aus den Stadtteilen. In Bezug auf die Aussage von Herrn Kronshagen hinsichtlich der Antragstellung von Fördermitteln und dass dieses den Vereinen bekannt sei, bemerkt er, dass durch das Engagement der Jurymitglieder des Stadtteilfonds, durch die GWA-Mitarbeiter*innen vor Ort und durch verschiedene Vernetzungen genau diese Information weitergebracht werde. Das Thema Demokratie passiere im Quartier und sei positiv für das gesamte Sozialwesen in der Stadt. In diesem Zusammenhang bedankt er sich bei Herrn Düring für seine Arbeit. Gleichzeitig spricht er seinen Dank den Jurymitgliedern sowie allen Personen, die sich aktiv für das Gemeinwesen einbringen, aus.

 

Herr Düring stellt anhand einer Power-Point-Präsentation den Sachstandsbericht Stadtteilfonds im Rahmen der Gemeinwesenarbeit vor. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Herr Göring erkundigt sich, bis zu welchem Zeitpunkt die Mittel noch beantragt werden könnten. Weiter spricht er den Bolzplatz an der Wilhelm-Leuschner-Straße, der durch das Projekt „Kick-Start“ des Jugendzentrums Borssum entstanden sei, an. Seiner Kenntnis nach fehle dort noch ein Fangnetz. Er fragt nach, ob auch Institutionen der Stadt über den Stadtteilfonds einen Antrag stellen könnten.

 

Herr Düring antwortet, institutionelle Förderung sei nicht möglich. Jedoch bestehe die Möglichkeit, über Projekte, die beispielsweise von Studenten initiiert würden, einen Antrag einzustellen.

 

Herr Göring fragt nach, ob eine Zusammenarbeit mit der Hochschule Emden-Leer stattfinde.

 

Herr Düring gibt an, eine Zusammenarbeit mit der Hochschule Emden-Leer befinde sich noch im Aufbau. Im Zusammenhang mit der Frage nach einer Antragstellung informiert er über die nächsten Termine der Jurysitzungen:

 

- 06.10.2020, 16 Uhr, Pumpstation

- 05.11.2020, 17 Uhr, Schulhaus Borssum

- 09.11.2020, 16 Uhr, Kulturbunker Barenburg

- 16.11.2020, 16 Uhr, Kulturbunker Barenburg.

 

Herr Philipps ergänzt, der Fachdienst Gemeinwesen sei an die Hochschule herangetreten und stehe mit dem Fachbereich Soziale Arbeit, Herrn Prof. Müller, der den Bereich der Gemeinwesenarbeit als einen Schwerpunkt habe, im Austausch. Im Rahmen des Projektes Quartiersbrücken ließen sich Projekte, bei denen Studenten mitunterstützend tätig würden, entwickeln und durchaus einbringen. Für eine Antragstellung von Projekten, die aus der Bürgerschaft kämen, sei der Stadtteilfonds die richtige Adresse. Zur besseren Planung seien die von Herrn Düring genannten Termine bestimmt worden. Unabhängig davon könnten interessante Projekte beantragt werden, sodass im Rahmen der Arbeit mit dem Stadteilfonds geprüft wird, ob eine Entscheidung im Rahmen des noch lernenden Systems flexibel herbeigeführt werden kann.

 

Herr Bongartz bemerkt, vor einiger Zeit habe der Rat der Stadt Emden aufsehenerregend einen sogenannten Bürgerhaushalt diskutiert und eingeführt, welcher anschließend lautlos und ohne jemals Gestalt anzunehmen, endete. Über einen solchen Bürgerhaushalt hätten Bürger*innen aus den verschiedenen Stadtteilen Gelder für kleine Projekte abrufen können. Genau dieses finde jetzt in Form des Stadtteilfonds statt. Damit sei offensichtlich, dass auch ohne großes Aufsehen Positives gestaltet werden könne.