TOP Ö 6: Sachstand Sanierung Festspielhaus am Wall/Neues Theater

Beschluss: Kenntnis genommen.

Frau Rogge-Mönchmeyer informiert, sämtliche Förderanträge seien bewilligt worden. Dies sei insbesondere erfreulich, weil ein Antrag noch einmal nachgebessert und hochgesetzt worden sei. Die Baugenehmigung des 3,7 Millionen Euro Projektes würde vorliegen. Allerdings müsse noch ein offener Punkt bezüglich der Parkplätze geklärt werden. Um eine vergaberechtliche Beratung für ein europaweites Vergabeverfahren zu akquirieren, sei eine Ausschreibung gestartet. Für die vergaberechtliche Betreuung des Projektes sei das Büro BBT aus Hannover beauftragt worden. Mitte November sei vermutlich bekannt, welche Firma die Ausführungsplanung machen werde, dann könnten die Detailplanungen erfolgen. Das Projekt sei im Beirat für Menschen mit Teilhabeeinschränkungen vorgestellt worden. Mit Blick auf die Thematik Barrierefreiheit werde man weiterhin mit dem Beirat in enger Verbindung bleiben. Die offizielle Scheckübergabe solle am 28.10.2020 im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit stattfinden. Sie rechnet mit einer Bauzeit von ungefähr einem Jahr. Die Veranstaltungen für diese Saison seien bereits umgeändert worden. Im Oktober würden Veranstaltungen, unter Berücksichtigung der Corona-Regeln, noch im Neuen Theater stattfinden. Danach und während der gesamten Umbauphase würden die Veranstaltungen entweder in die Nordseehalle, in die Johannes a Lasco Bibliothek oder in die Martin-Luther-Kirche ausweichen.

 

Optimistisch zeigt sie sich hinsichtlich des neuen Sonderförderprogramms „Neustart Kultur“, um weitere Gelder zu erhalten. Im Rahmen dieses Rettungs- und Zukunftsprogramms der Bundesregierung könnten weitere Fördergelder beantragt werden, um die Corona-bedingten Einbußen der Saison abzufedern. Leider würde dies nicht für Veranstaltungen, die bereits in diesem Jahr ausgefallen seien, gelten.

 

Frau L. Meyer bedankt sich für die Ausführungen.

 

Herr Kronshagen bedankt sich bei Frau Rogge-Mönchmeyer und dem Team von Kulturevents Emden für die Arbeit, welche insbesondere für die Beantragung von Fördergeldern zu leisten sei.

 

Herr Strelow schließt sich den Worten von Herrn Kronshagen an. Das neue Schauspielhaus am Wall würde die Attraktivität im Kultur- und Event-Bereich der Stadt steigern. Auch für den Wettbewerb mit anderen ostfriesischen Städten würde man sich mit dem neuen Projekt positionieren. Er möchte wissen, wann mit der Fertigstellung zu rechnen sei. Mit Blick auf die aktuelle Corona-Situation erkundigt er sich nach dem Planungsstand der Veranstaltung „Eiszeit“ in der Nordseehalle.

 

Frau Rogge-Mönchmeyer teilt mit, sie gehe von einer Bauzeit von etwa einem Jahr aus. Mitte November würde die Detailplanung starten. Gleichzeitig werde auch eine Leistung an den Kampfmittelräumdienst vergeben, da ein Verdachtspunkt vorläge. Eine Fertigstellung des Festspielhauses am Wall Anfang 2022 sei ihrer Ansicht nach realistisch. Ziel sei es, spätestens zum Filmfest 2022 wieder zu eröffnen. Als Eröffnungskonzert sei ein klassisches Konzert angedacht. Deshalb würden bereits jetzt erste Verhandlungen mit dem Prager Sinfonieorchester und einem bedeutenden Solisten stattfinden. Zur Veranstaltung „Eiszeit“ gibt sie an, diese Veranstaltung sei für mehrere Jahre ausgeschrieben worden. Somit sei der Vertrag für 2021 bereits geschlossen. Aktuell würden die Vorbereitungen laufen. Auch mit den Schulen würden derzeit Absprachen stattfinden.