Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Sprengelmeyer erläutert die o. g. Vorlage.

 

Herr Becker vom neuen Verein Kultur- und Sportverein-Barenburg (KSV) teilt mit, dass der Verein das Sportheim und das -gelände zukünftig nutzen wolle. Er geht auf den Zustand der Anlage ein und informiert detailliert über die geplanten Nutzungsmöglichkeiten. Seit Ende 2019 befinde sich der Verein KSV in der Gründungsphase. In den letzten Monaten habe der Verein sich konkreter mit den Nutzungsmöglichkeiten befasst. Die Säulen Kultur und Sport seien für den Verein gleichermaßen bedeutend. Im Sportbereich könnten die Sparten Dart, Tischtennis, E-Sport, Schach, Wandern und Fußball sofort starten. Für die Sparte Fußball gäbe es bereits viele Interessierte. Er weist darauf hin, der Verein wolle nicht in Konkurrenz zu anderen Vereinen stehen, sondern zusätzliche Angebote anbieten. Auch würde es einen Sponsor geben, welcher den Verein dabei unterstützen wolle, auf dem alten Sportparkgelände einen Trimm-dich-Pfad anzubieten. Zudem strebe der Verein eine enge Zusammenarbeit mit dem Big-Point an und hoffe auf Synergie-Effekte. Ferner wolle der Verein eine Nachbarschaftshilfe anbieten. Vor Ort wolle der Verein das Vereinsheim für Veranstaltungen nutzen, beispielsweise für Fortbildungen und Informationsabende. Diese kulturellen Angebote sehe der Verein nicht als Konkurrenz, sondern vielmehr als Ergänzung zum Kulturbunker. Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit könne er sich vorstellen, Spielenachmittage und Hausaufgabenhilfe anzubieten. Weiter gäbe es ein kulturelles Konzept für den Sportpark. Der sogenannte A-Platz auf diesem Gelände sei nicht mehr für den Sportbereich zu nutzen. Hier gäbe es die Überlegung, dort einen Kulturpark zu schaffen, indem beispielsweise Grillplätze eingerichtet würden. Zudem gäbe es ein ökologisches Konzept für die Nutzung. Als Beispiele führt er die Anpflanzung von alten Arten von Obstbäumen, eine Wildblumenwiese sowie das Aufstellen von Bienenstöcken für die Imkerei an. Eine weitere Idee sei die Schaffung von Mini-Parzellen für den Gemüseanbau. Er sei zuversichtlich, dass durch die Belebung des Geländes auch das Vorkommen von Vandalismus, wie es in der Vergangenheit der Fall war, zurückgehe. Klar sei ihm, dass das Umsetzen dieser Ziele noch viel Zeit in Anspruch nehmen werde. Er hofft, die Ideen sukzessive mit kleinen Angeboten aufzubauen.

 

Frau Risius bedankt sich für die Vorstellung des Vereins und bittet um Wortmeldungen.

 

Frau Winter bedankt sich ebenfalls für die Ausführungen. Sie fragt nach, ob für die Umsetzung des ökologischen Konzeptes der A-Platz genutzt werden solle.

 

Herr Becker antwortet, anfänglich habe es vom Verein Überlegungen für das ganze Gelände gegeben. Nach Gesprächen mit Herrn Sprengelmeyer sei erkannt worden, dass der Verein sich zunächst auf die Nutzung des A-Platzes und des C-Platzes beschränke.

 

Herr Bolinius bedankt sich ebenfalls für die Ausführungen. Die Ideen halte er für begrüßenswert. Er erkundigt sich nach der aktuellen Mitgliederzahl und der aktiven Helfer für die Umsetzung.

 

In Bezug auf die Fußballsparte möchte er wissen, ob bereits Kontakt mit dem Stadtsportbund Emden (SSB) aufgenommen worden sei und falls ja, wie dieser dazu stehe.

 

Herr Wehmhörner erklärt, es habe Gespräche mit dem Verein in Gründung gegeben. Es wurde darüber informiert, dass der Verein über den Landessportbund eine Mitgliedschaft im SSB beantragen könne. Dies sei bisher noch nicht geschehen. Solange dies nicht vorgenommen worden sei, könne der Verein nicht mit Jugendlichen arbeiten. Erst nach erfolgreicher Antragsgenehmigung können weitere Details seitens des SSB geklärt werden. Weiter gibt er an, aktuell würden vom SSB Vereine zusammengeführt, um die Vereinsstruktur in Emden zu verbessern.

 

Herr Becker antwortet hinsichtlich der Mitgliederzahl, der Verein habe die Zahl von 50 Mitgliedern noch nicht erreicht und sei aktuell noch in der Gründungsphase. Jedoch würde es viele Interessenten geben, die eine Mitgliedschaft signalisiert hätten, sobald die Vereinsgründung vollzogen sei. Aktive Hilfe würden derzeit 20 Personen anbieten.

 

Zudem teilt er mit, die von Herrn Wehmhörner angesprochene Bündelung von Vereinen verstehe er. Seiner Meinung sei dies nicht widersprüchlich, denn der neu gegründete Verein sei bereit zu kooperieren. Der Stadtteil Barenburg sei der zweitgrößte Stadtteil, der jedoch aktuell keinen eigenen Sportverein bzw. keine Sportmöglichkeiten habe.