Beschluss: mit Stimmenmehrheit

Abstimmung: Ja: 9, Enthaltungen: 1

Dem Vergabevorschlag für die Beauftragung eines Auditors im Rahmen der geplanten Vorzertifizierung des Stadtquartiers Conrebbersweg West nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen wird zugestimmt.

 


Herr Kinzel führt zur Vorlage aus, dass nachhaltiges Wohnen zertifiziert werden soll. Als günstigster Anbieter habe sich die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen herausgestellt. Ziel sei es, noch mehr nachhaltige Ideen zu verwirklichen und eine ganzheitliche Betrachtung durch Außenstehende zu haben, um evtl. zu sehen, was man besser machen könne. Daraus ergebe sich auch ein Vorteil für zukünftig zu entwickelnde Plangebiete. Das Zertifikat habe eine 3jährige Gültigkeit.

 

Herr Göring ist begeistert von der Planung, er ist aber der Meinung, dass drei Jahre ein sehr kurzer Zeitraum sind. Er möchte außerdem wissen, ob die dort gewonnenen Erkenntnisse auch noch auf das Ültje-Gelände übertragbar seien.

 

Herr Haase schließt sich dem an. Er möchte zudem wissen, wie viele Institute man ausgewählt habe und wie man die jetzt zu beauftragende Firma ausgewählt habe. Außerdem möchte er wissen, ob die Firma Referenzen habe und ob man diese einsehen könne. Nach 3 Jahren eine Erneuerung zu beauftragen finde er gut, er möchte aber wissen, was für Kosten das insgesamt verursache.

 

Herr Strelow findet die Zertifizierung auch gut. Er frage sich aber, ob man das nicht auch vermarkten oder evtl. eine Infotafel im Baugebiet aufstellen könne. Ferner frage er sich, warum die Zertifizierung nur auf drei Jahre beschränkt sei und nicht etwa wenigstens auf vier Jahre und welchen Nutzen man daraus ziehen könne.

 

Welcher Mehrwert dies einem Baugebiet verleihe, sei Herrn Verlee und seiner Fraktion bisher nicht klar gewesen. Er bedankt sich daher für die Erläuterungen. Ein Audit könne auch Negatives aufzeigen und darauf könne man auch reagieren. Auch er möchte wissen, wie hoch der Gesamtpreis ist und ob die Kosten auf die Grundstückspreise aufgeschlagen werden.

 

Herr Kinzel weist auf die letzten drei Absätze der Vorlage hin, die nach seiner Meinung die meisten Fragen beantworten. Den Kontakt habe man über das NLG hergestellt, die auch das Auswahlverfahren durchgeführt habe, da diese das nötige Know-how hätten. Es seien fünf Büros angeschrieben worden, von denen man sich den günstigsten Anbieter ausgesucht habe. In der zweiten Phase könne man ein Prämiumzertifikat erwerben und in der 3. Phase gebe es dann das Goldzertifikat. Die Kosten seien für alle drei Verfahren ähnlich hoch, aber man werde auch dann wieder alle Büros anschreiben und hier den günstigsten Anbieter auswählen.

 

Herr Bolinius informiert darüber, dass seine Fraktion sich eingehend mit dem Thema beschäftigt habe. Die Gesellschaft für nachhaltiges Bauen sei als renommierte Firma weltweit tätig und daher stimme er für seine Fraktion der Vorlage zu.