TOP Ö 6: Bericht der Ausbildungs- und Arbeitsförderungsgesellschaft -mündlicher Sachvortrag-

Beschluss: Kenntnis genommen.

Abstimmung: Ja: 0, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

Frau Burfeind bedankt sich zunächst für die Einladung und gibt dann eine ausführliche Stellungnahme über die Ausbildungs- und Arbeitsförderungsgesellschaft der Stadt mbH ab. Dieser Bericht wird wunschgemäß dem Protokoll beigefügt.

 

Auf die Frage von Herrn Züchner, ob sichergestellt sei, daß jeder Hilfeempfänger einen Arbeitsplatz erhalten könne, der dies wolle, antwortete Frau Burfeind, daß jeder Arbeitswillige sich bei Herrn Lindner vom Sozialamt melden könne, der dann eine Weiterleitung vornehme. Des weiteren erläutert sie, daß der Beirat der Ausbildungs- und Arbeitsförderungsgesellschaft der Stadt Emden z.Z. noch nicht gegründet sei, dieser solle die Vermittlung zum ersten Arbeitsmarkt unterstützen.

 

Auf Herrn Haarmeyers Anfrage teilt sie mit, daß die Auswahl der bisher bei der AAGE beschäftigten Personen nicht nach der Vorbildung in handwerklichen Berufen erfolgt wäre, sondern daß man zunächst froh gewesen sei, ausreichend Leute, die die Voraussetzungen für die Förderung durch das Arbeitsamt erfüllten, gefunden zu haben. Hierbei handele es sich in der Regel um nicht qualifizierte Personen.

 

Herr Jahnke ist der Auffassung, daß die Gründung eines Beirates außerordentlich wichtig sei, damit der politische Einfluß bestehen bleibe. Er möchte wissen, wie viele Beschäftigte in AB-Maßnahmen über das Arbeitsamt und wie viele Beschäftigte über Sozialhilfemaßnahmen eingesetzt werden.

 

Herr Lindner, der als Zuschauer an der Sitzung teilnahm, teilt darauf hin mit, daß derzeit 30 Arbeitsmaßnahmen über das Arbeitsamt mit 80 Beschäftigten laufen sowie 110 bis 120 Sozialhilfeempfänger im Rahmen zusätzlicher und gemeinnütziger Arbeiten beschäftigt werden.

 

Auf die Frage von Herrn Kruizinga, ob auch jugendliche Ausländer ohne Arbeitserlaubnis in der AAGE beschäftigt werden können, teilt Frau Burfeind mit, daß dies nicht möglich ist. Die AAGE bemühe sich jedoch, in derartigen Fällen Arbeitserlaubnisse für die betroffenen Personen zu bekommen.

 

Herr Renken wirft ein, daß in der Gesellschafterversammlung keine Auskunft gegeben wurde, wann der Beirat gegründet wird. Er fragt an, wann der erste Jahresabschluß zu erwarten ist. Im Haushalt 1998 seien für die AAGE 200.000,-- DM veranschlagt, während im Haushalt 1999 lediglich noch 100.000,-- DM angesetzt würden. Frau Burfeind entgegnet, daß der Jahresbericht für das Jahr 1996 vorgelegen habe, der Jahresbericht für 1997 könne erst nach Abschluß des Jahres erstellt werden. Auch im Haushalt 1997 seien 200.000,-- DM für eine mögliche Verlustabdeckung angesetzt worden. Dieser Betrag würde jedoch nur in Anspruch genommen, wenn dies auch notwendig sei.

 

Herr Leeker teilt zu den vorherigen Ausführungen mit, daß der Jahresabschluß für 1997 und einen Monat im Jahr 1996 zu fertigen ist. Bezüglich der Bildung des Beirates gibt er zu bedenken, daß im Frühjahr und Sommer 1997 bei der AAGE eine "Flaute" geherrscht habe und zwischenzeitlich überlegt worden sei, ob die AAGE überhaupt noch weiter existieren könne. Aus diesem Grunde sei bisher der Beirat nicht gebildet worden. Da jetzt ein Weiterleben der AAGE durch städt. Mittel möglich sei, würde in den nächsten Wochen auch der Beirat gebildet werden.

 

Zum Abschluß dankt Frau Burfeind den Anwesenden für ihre Aufmerksamkeit zum Thema Ausbildungs- und Arbeitsförderungsgesellschaft der Stadt Emden mbH.