Beschluss: einstimmig

Die Richtlinie der Stadt Emden über die Auszeichnungen für Leistungen auf dem Gebiet des Sports wird wie in Anlage 1 der Vorlage 18/0164 vorgeschlagen, geändert.


Herr Bartsch (Vorsitzender Stadtsportbund Emden e. V.) weist einleitend auf den von ihm eingebrachten Entwurf der Richtlinie der Stadt Emden über die Auszeichnungen für Leistungen auf dem Gebiet des Sports (s. Anlage zur Vorlage) hin.

Er führt aus, bereits bei seiner Wahl zum Vorsitzenden habe er Änderungen angekündigt. Die diesjährige Ehrung der Sportler*innen aus Emder Sportvereinen habe er zum Anlass genommen, dieses Thema anzufassen. Seiner Ansicht nach verdiene diese Veranstaltung mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Er stelle sich eine andere Art der Wertschätzung der Spitzensportler vor und nennt verschiedene Beispiele, wie die Ehrung stattfinden könnte.

In diesem Zusammenhang bedauere er, dass die Presse trotz einer Einladung nicht zu dieser Ehrung erschienen sei, sondern lediglich einen Bericht der Pressestelle der Stadt Emden veröffentlich habe.

Er hofft, dass die Aufmerksamkeit mit der Änderung der Richtlinie gestärkt werde. Andere Kreissportbünde würden Sportler*innen des Jahres im Rahmen einer Gala ehren. Er stelle sich jedoch eine weniger festliche Feierstunde vor. Die Kriterien für die Wahl der Sportler*innen würden wie gehabt beibehalten. Auf die Vorgehensweise geht er näher ein.

Frau Winter begrüßt die Änderung der Richtlinie. Sie macht darauf aufmerksam, dass die letzte Ehrung aufgrund der Corona-Situation in einem kleineren Rahmen durchgeführt worden sei. Sie befürwortet die Ehrung der Sportler*innen in einem würdigen Rahmen. Seitens der SPD-Fraktion signalisiert sie Zustimmung.

Herr Janssen begrüßt ebenfalls den Vorstoß von Herrn Bartsch. Seiner Feststellung nach sei die Attraktivität bei der Ehrung der Sportler*innen in den vergangenen Jahren verloren gegangen. Er meint, die Jugend müsse heute anders angesprochen werden. Die GfE-Faktion werde dieser Vorlage zustimmen und wünsche sich auch die Zustimmung der anderen Ratsfraktionen.

Herr Renken schließt sich seinem Vorredner an. Die letzte Änderung der im Jahr 1998 erlassenen Richtlinie sei zuletzt im Jahre 2007 vorgenommen worden. Vor dem Hintergrund der Corona-Situation in den letzten drei Jahren müsse insbesondere die Jugend für den Sport begeistert werden. Dafür sollten attraktive Sportangebote dargestellt und Ziele sichtbar gemacht werden. Die Gruppe GRÜNE feat. Urmel werde der Vorlage zustimmen.

Herr Winter signalisiert seitens des Jugendparlamentes Zustimmung. Aus eigener Erfahrung wisse er, dass die Ehrung der Sportler*innen in 2019 nicht stattfinden konnte. Die Sportvereine selber hätten die Ehrung vorgenommen, dies bedauere er.

Herr Kruithoff findet, dass der Vorstoß von Herrn Bartsch der richtige und zeitgemäße Weg sei. Die Aussage von Herrn Janssen, dass bei der Ehrung der Sportler*innen in den letzten Jahren die Attraktivität verloren gegangen sei, bedauere er. Er wendet ein, dass seine Mitarbeiter*innen sich in den letzten drei Jahren trotz der schwierigen Corona-Zeiten bemüht hätten, der Ehrung eine andere Richtung zu geben. Für einen würdigeren Rahmen seien Veranstaltungsorte wie der Rummel oder die Johannes a Lasco Bibliothek gewählt worden. In diesem Zusammenhang würdigt er das Engagement von Frau Eilers und Herrn Ippen, die sich bei der letzten Ehrung der Sportler*innen sehr eingebracht hätten. Die Notwenigkeit, die Veranstaltung zu optimieren, sei erkannt und nach Kräften umgesetzt worden, hebt er hervor.

Er weist darauf hin, die Organisation der Ehrung der Sportler*innen sei Aufgabe des Stadtsportbundes. Die Stadt unterstütze gerne bei der Ehrung. Dies sei miteinander abgestimmt.

Herr Ouedraogo stimmt den Ausführungen von Herrn Kruithoff zu. Mit Blick auf junge Menschen sei seiner Meinung nach die Darstellung der Ehrung der Sportler*innen in der Öffentlichkeit wichtig.