Ärztestellen – Internetseite Stadt Emden

 

Herr Martens berichtet, seine Fraktion habe ein Gespräch mit dem Bezirksstellen-Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Aurich geführt. Dieser habe berichtet, es gebe ein Portal für Ärztestellen. Er fragt, ob dieses Portal mit der Internetseite der Stadt Emden verlinkt werden könne.

 

Herr Grendel antwortet, dies sei selbstverständlich möglich. Die Verwaltung habe dies auch schon einmal in Erwägung gezogen. Es sei verworfen worden, da davon auszugehen sei, dass der Ärzteschaft dieses Portal bekannt sei und sie es weniger auf der Internetseite einer Kommune vermuten, insbesondere wenn sich ein Arzt für eine Niederlassung interessiere. Zur Darstellung finde er den Vorschlag wichtig.

 

Im Anschluss erfolgt eine Diskussion zwischen den Herren Martens und Grendel zum Thema ärztliche Versorgung in Emden. Herr Martens spricht Herrn Grendel abschließend eine Einladung zu einem Fraktionsgespräch der GfE-Fraktion aus.

 

Flüchtlinge – Kapazitäten in der Gemeinschaftsunterkunft Barenburgschule

 

Herr Davids erkundigt sich nach feien Kapazitäten für noch nachfolgende Flüchtlinge.

 

Frau Snakker erläutert, seit etwa 10 Wochen seien keine großen Flüchtlingsgruppen seitens des Landes zugewiesen worden. Familiennachzüge aus der Ukraine und aus Drittstaaten würden stattfinden. Bereits in der letzten Sitzung dieses Ausschuss habe sie informiert, dass in Emden die Aufnahmequote, im Vergleich zu anderen Kommunen, bereits hoch erfüllt sei. Derzeit würden Flüchtlinge aus der Ukraine sowie aus anderen Staaten überwiegend in andere Bundesländer verteilt, da Niedersachsen insgesamt bereits eine hohe Aufnahmequote habe.

 

Nach neuesten Informationen vom Land finde derzeit keine Verteilung in die Kommunen statt, so dass davon auszugehen sei, dass die Kapazitäten in der Barenburgschule ausreichen werden. Auch durch die Vermittlung der Menschen in dezentralen Wohnraum würden Kapazitäten frei. Parallel finden Überlegungen hinsichtlich Alternativen statt. Gespräche mit entsprechenden Anbietern würden geführt.

 

Herr Grendel bestätigt die Ausführungen von Frau Snakker. Der Vorstand hätte andernfalls nicht über die Durchführung der Eiszeit in der Nordseehalle nachgedacht. Die Fachabteilungen hätten im Vorfeld die Situation ausgelotet, so dass mit Sicherheit gesagt werden konnte, dass die Barenburgschule als alleinige Gemeinschaftsunterkunft ausreiche. Einerseits würden jetzt Kosten wie z. B. für Sicherheitsdienst gespart und darüber hinaus werde eine schöne Veranstaltung für die Emder Bürgerschaft angeboten. Durch diese positive Umsetzung würden zwei Bedarfe gedeckt.

 

Frau Snakker ergänzt, bei der Entscheidung, die kurzfristig in der letzten Woche getroffen worden sei, habe man sich vorbehalten, zum Ende der Eiszeit darüber nachzudenken, wie weiter mit der Flüchtlingssituation umgegangen werden solle. Hinsichtlich der Zahlen sei man dann klarer. Vor diesem Hintergrund verbleibe ein Teil des Equipments vorsorglich in der Nähe der Nordseehalle.