Beschluss: Kenntnis genommen.

 

 

 

 

 


Herr Christians erklärt einleitend, dass die Stadt Emden, im Frühjahr 2021, mit der vorzeitigen Schließung der Geburtsstation im Emder Krankenhaus konfrontiert worden sei. Die darauffolgende Entstehung des Familienbesuchsdienstes sei in Zusammenarbeit mit der ev. Familien-Bildungsstätte Emden entwickelt worden. Frau Siekmann und Frau Seifert, die sehr engagiert an dem Projekt arbeiten würden, möchten dieses noch einmal ausführen.

 

Frau Siekmann und Frau Seifert stellen anhand einer PowerPoint-Präsentation den Familienbesuchsdienst Kinnertied vor. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Kruse bedankt sich für die Präsentation und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Kamer bedankt sich ebenfalls und bemerkt, dass in dem Beutel schöne Geschenke enthalten seien. Allerdings sei Herrn Ouedraogo und ihm aufgefallen, es wären zu viele Papierflyer vorhanden. Sie befürchten, die Flyer würden in der Altpapiertonne landen. Deshalb würden sie es begrüßen, wenn man diese Menge an Informationen über QR-Codes abrufen könne.

 

Herr Ouedraogo fragt, ob es bezüglich des Beutelinhaltes schon Feedback gegeben habe.

 

Frau Valentin-Settgast bemerkt, sie koordiniere die Hilfen der Stadt Emden und arbeite eng mit Frau Siekmann und Frau Seifert zusammen. Das Geschenk hätten sie gemeinsam konzipiert. Sie bezieht sich auf den Flyer „Rund um die Geburt“ und erklärt, dieser enthalte bereits einen QR-Code, der die Eltern zum digitalen Schwangerenwegweiser leite.

 

Frau Sann erkundigt sich nach dem Angebot der Informationen in verschiedenen Sprachen. Zudem fragt sie nach der Vorgehensweise der Sozialarbeiterinnen, wenn es bei einer Familie mit Migrationshintergrund zu sprachlichen Problemen kommen würde.

 

Frau Siekmann antwortet, wenn man sich bei einem Termin gar nicht verständigen könne, würde ein Folgetermin vereinbart werden, in dem man einen Dolmetscher einschalten würde. Oftmals könne man sich jedoch bereits mit dem Smartphone aushelfen. Das Infomaterial würden sie ebenfalls in verschiedenen sprachlichen Ausführungen mitbringen.

 

Frau Seifert ergänzt, die Familien könnten sich die Anschreiben übersetzen lassen. Sie hätte auch schon viele Beratungsgespräche auf Englisch geführt, weshalb auch dies noch eine Möglichkeit der Verständigung sei.

 

Frau Siekmann betont, die sprachliche Barriere stelle kein Problem dar. Außerdem seien die Papierflyer wichtig, da man sie einzeln mit den Familien durchgehe.

 

Frau Grimm fragt, ob die Kinder die sie besuchen würden, diejenigen seien, derer Geburtsurkunden in Emden ausgestellt würden. Die Flyer begrüße sie jedenfalls, man müsse sich aber den Kindergartenflyer noch einmal vornehmen, da dort noch ein Grußwort von Herrn Bornemann zu finden sei.

 

Frau Bonn-Sommer erklärt, dass es diesen Flyer eigentlich nicht mehr gebe. Vieles, wie beispielsweise das Anmeldeverfahren, sei nicht mehr richtig. Die richtigen Informationen würden sich nun auf einer Karte mit einem QR-Code befinden.

 

Frau Siekmann sagt, sie würden diesen alten Flyer gerne noch nutzen, um die Fortschritte, die seit 2018 hinzugekommen seien, aufzuzeigen.

Frau Seifert weist darauf hin, den Familien seien diese Auflistungen auf Papierflyern sehr wichtig.

 

Frau Phillips begrüßt den Familienbesuchsdienst und spricht den Sozialarbeiterinnen ein großes Lob aus.

 

Herr Ouedraogo lege ebenfalls Wert darauf, es bei einigen Papierflyern zu belassen. So würde man diese direkt mit den Eltern kommunizieren können.

 

Herr Ohling erkundigt sich nach dem Alter der Kinder, die sie besuchen würden. Zudem fragt er, ob der Familienbesuchsdienst auch Pflegefamilien besuchen würde, die Säuglinge in Dauerpflege aufgenommen hätten. Außerdem möchte er wissen, ob man den Familienbesuch auch auf Kinder ausweiten könne, die bereits ein Jahr alt seien.

 

Frau Seifert entgegnet, die Kinder seien in der Regel vier bis sechs Wochen alt. Die Pflegefamilien zu besuchen, stelle ihrer Ansicht nach kein Problem dar. Sie seien diesbezüglich allerdings auf eine Kontaktaufnahme angewiesen. Es sei ebenfalls möglich, auch bereits einjährige Kinder zu besuchen. Diese würden zwar von dem Geschenk nicht mehr wirklich profitieren können, schließlich aber von den Informationen.

 

Herr Frein äußert das Problem, die Adressen nicht einfach herausgeben zu können. Er begrüße es aber, sich zusammensetzen und eine Lösung finden zu können.

 

Frau Seifert versichert, die Kapazitäten, ebenfalls die Pflegefamilien besuchen zu können, seien gegeben.

 

Frau Rosema fragt nach den Kosten der Zusammenstellung des Beutels. Sie möchte zudem wissen, welche Fragen die jungen Mütter am häufigsten stellen und welche Hilfen sie am meisten in Anspruch nehmen würden.

 

Frau Seifert würde die Kostenfrage gerne vertagen. Ansonsten würden die Mütter häufig die Frage nach der Betreuung stellen und Wohnungsproblematiken kundtun. Oftmals würden auch keine Fragen gestellt, sondern sich einfach über die Aufmerksamkeit der Stadt gefreut.

 

Frau Kruse bedankt sich für die Ausführungen.