Beschluss: einstimmig

Der Rat der Stadt Emden beschließt, im Rahmen der 7. Ausbaustufe den Ausbau der Betreuungsangebote für unter Dreijährige mit dem Neubau für eine Krippengruppe an die bestehende Kindertageseinrichtung Neue Heimat der Ev.-ref. Kirche mit 15 Plätzen fortzusetzen.

 

 

 

 


Herr Sprengelmeyer weist vorab darauf hin, dass der Oberbürgermeister in der nächsten Sitzung des Schulausschusses insgesamt die Finanzentwicklungen für die Bereiche Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Schulen einmal darstellen wolle in Bezug auf das Verhältnis von Bundes- und Landesförderungen und kommunalen Aufwand.

 

Herr Ubben erklärt, die Umsetzung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes habe er dem Jugendhilfeausschuss für die 7. und 8. Ausbaustufe im Dezember 2010 vorgestellt. Nunmehr möchte er heute den ersten Teil der 7. Ausbaustufe zur Entscheidung vorlegen. Die reformierte Kirche wolle an ihrem Kindergarten Neue Heimat eine Krippengruppe an die bestehende Einrichtung ausbauen. Bislang habe es im Stadtteil Barenburg zwei Krippengruppen gegeben, sodass dort noch ein dringender Bedarf bestehe, der mit dieser Krippengruppe weiter abgedeckt werden könne. Die Planungsunterlagen seien sowohl mit dem Träger als auch mit dem Gebäudemanagement abgestimmt.

 

Frau Grix bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Bongartz fragt an, ob sich diese Ausbaustufe auch dahingehend eigne, dass auch behinderte Kinder dort aufgenommen werden könnten.

 

Frau E. Meyer bemerkt, mit diesen beiden Vorlagen sei man schon wieder einen großen Schritt weiter. Daher werde ihre Fraktion dem Beschluss auch zustimmen.

 

Frau Engelberts erklärt, ihr sei das Konzept des Krippenausbaus in der Neuen Heimat bekannt. Dort werde auch ganz deutlich der inklusive Gedanke verfolgt.

 

Herr Ubben bestätigt die Aussage von Frau Engelberts und teilt mit, diese Krippe sei so ausgerichtet, dass auch inklusiv gearbeitet werden könne. In Zukunft werde bei weiteren Krippenneubau immer darauf geachtet, dass im Grunde genommen in jeder Krippe eine inklusive Arbeit möglich sei.

 

Frau Engelberts regt an, bei dem Ausbau der Krippen auch darauf zu achten, dass die Qualität gewahrt bleibe.

 

Herr Schild begrüßt, dass durch diese Vorlage das Tagesbetreuungsausbaugesetz weiter ausgestaltet werde. Aus seiner Sicht wäre es jedoch ganz wichtig, dass bei jeder Stufe ein Überblick über den Stand der Umsetzung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes gegeben werde.

 

Herr Sprengelmeyer erklärt, in der nächsten Jugendhilfeausschuss-Sitzung werde noch einmal über das Tagesbetreuungsausbaugesetz berichtet, da wahrscheinlich auch die Öffnungszeiten wieder verlängert werden müssten. Dann könnte auch ein Überblick gegeben werden, obwohl dieser auch schon des Öfteren vorgelegt worden sei.

 

Herr Schild entgegnet, da die Ausbauplanung schon sehr umfangreich sei, sei es wichtig, dass auch die Ratsmitglieder diesen Überblick vorgelegt bekämen, die im Rat letztendlich mitentscheiden müssten und nicht dem Jugendhilfeausschuss angehören würden.

 

Frau Obes schließt sich den Ausführungen von Frau Engelberts an. Auch sie sei der Meinung, der Aspekt der Qualität dürfe nicht außer Acht gelassen werden. Ihr sei bekannt, dass im Landkreis Aurich momentan ein Qualitätsgütesiegel vergeben werde und es würde sie interessieren, wie weit das auch in Emden schon einmal thematisiert worden sei.