Beschluss: Kenntnis genommen.

Abstimmung: Ja: 0, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

 Herr Bolinius führt in die Thematik ein und erläutert den Antrag seiner Fraktion.

Im Anschluss daran berichtet Herr Rainer Gerdes (Emden Marketing und Tourismus GmbH) über diese Thematik und gibt auch über die Gesamtsituation in der Region einen Sachstandsbericht.

 

Herr Bolinius führt nach dem Bericht aus, dass es notwendig sei, offensiv an das Thema heranzugehen, u.a. an das Thema Marketing. Hier sei es sinnvoll, den Kontakt zu Charterern und Reedern herzustellen. Auch das Thema Finanzen müsse betrachtet werden. Die Stadt Oldenburg habe in dieses Segment hohe finanzielle Mittel investiert.

 

Herr Gerdes fügt hinzu, dass es nicht im Alleingang möglich sei, mehr Flusskreuzfahrtschiffe nach Emden zu bekommen, sondern nur mit einem Gemeinschaftskonzept in Abstimmung mit den Kommunen, die auf dem von den Schiffen befahrenen Strecken lägen. Zurzeit gäbe es drei Linien, die hier tätig seien (aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz).

 

Herr Hasse weist darauf hin, dass es jetzt wichtig sei, diesen Status zu halten. Es sei aber auch wichtig, ein Konzept zu erstellen, z.B. mit der OTG und den Reedereien, um den Hafen Emden besser zu vermarkten. Hierbei müsse man hinterfragen, was zusätzlich gemacht werden müsse, um den Hafen für Kreuzfahrer attraktiver zu machen.

 

Der Bootstourismus und Kreuzfahrerbereich sei ausbaufähig in Emden., so Herr Janssen. Der Tourismus sei für Emden ein wichtiges Standbein mit besten Wachstumschancen. In Emden seien Brückenöffnungen ein Problem. Weiterhin müsse die Infrastruktur im Binnenhafen ertüchtigt bzw. angepasst werden.

 

Herr Arends weist darauf hin, dass ein Infrastrukturausbau, z.B. neue Anlegemöglichkeiten wie in Oldenburg, nicht immer möglich sei. Landanschlüsse für Strom und Wasser seien aber auch für Emden wichtig. Für Reedereien sei die Infrastruktur auch ein wichtiges Kriterium.

 

Hierzu erklärt Herr Gerdes, dass u.a auch die technischen und schiffstypischen Voraussetzungen für Kreuzfahrer ebenfalls bei den Reedern und Charterern abgefragt werden müssten.

 

Herr Docter erklärt, dass die Infrastruktur im Emder Binnenhafen in erster Linie für den klassischen Bootsfahrer und -tourismus ausgelegt sei, u.a. die Landanschlüsse. Kreuzfahrer seien erst in den letzten Jahren mehr in den Focus gerückt.

 

Ein geeigneter Landanschluss für Strom würde ebenfalls die CO2 Belastung deutlich reduzieren, so Herr Eichhorn. Eine Frage sei hier auch, ob es für solche finanziellen Investitionen Fördermittel vom Land / Bund gäbe.

 

Herr Hegewald fügt am Ende der Diskussion hinzu, dass weitere Schritte getan werden sollten, um sich hier zu verbessern. Diese Branche bringe viel für die Stadt, insbesondere für die Innenstadt und den Einzelhandel.

 

Herr Hegewald übergibt den Vorsitz an Herrn Verlee und verlässt die Sitzung.