TOP Ö 8: Aufstellung des Bebauungsplans D 166 „Wohnbebauung Wykhoffweg“;
- Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB (Stadium I);
- 80. Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren (Stadium I)

Beschluss: einstimmig

 

1.    Der Bebauungsplan D 166 „Wohnbebauung Wykhoffweg“ wird gemäß § 2 Abs. 1 BauGB aufgestellt. Der Geltungsbereich wird, wie in Anlage 1 zeichnerisch dargestellt, beschlossen.

2.    Das Verfahren zur 80. Änderung des Flächennutzungsplanes wird gemäß § 2 Abs. 1 BauGB durchgeführt. Der Geltungsbereich wird, wie in Anlage 1 zeichnerisch dargestellt, beschlossen.

 


Herr Malzahn erläutert die Beschlussvorlage, bei der es um die Ausweisung von neuem Wohnbauland in Borssum, nördlich des Wykhoffweges geht. Das Wohnbauland sieht in der groben Planung eine Errichtung von etwa 45 Einzel-, Doppel-, und Mehrfamilienhäusern vor. Bei der genannten Fläche handle es sich um einen Außenbereich. Um eine Siedlungsarrondierung durchführen zu können, bedarf es der Aufstellung des Bebauungsplanes D 166 nebst der Änderung des Flächennutzungsplanes.

Herr Malzahn verweist an dieser Stelle auf die Darstellung einer möglichen Rahmenplanung. Eine konkrete Planung gäbe es jedoch nicht. Zunächst werde die Ausarbeitung der Bebauungspläne sowie die Beauftragung der Gutachten erfolgen, sodass eine frühzeitige Beteiligung ermöglicht werde.

Herr Buisker äußert den Wunsch, die Baulandfläche in Conrebbersweg durch das Vorhaben zu verkleinern und fragt nach den Anschlussmöglichkeiten der geplanten Fläche und zur Begründung der Flächenauswahl. Zudem wird die Unterstützung zugesichert. Herr Docter begründet, dass die Stadt Emden Inhaber des Grundstückes sei und erläutert in dem Zusammenhang die Anbindungsmöglichkeiten sowie die Flächenaufzeichnung. Die alten Bebauungspläne seien aufgrund des Wandels im Planungsrecht nicht mehr zu verwenden.

Herr Strelow bringt ein, dass es eine erfreuliche Entwicklung für den Stadtteil sei und folglich auch die Attraktivität steigere. Er erfragt, wie die zeitliche Planung verlaufen werde. Herr Doctor führt an, dass es noch keine detaillierte Planung gäbe und einige Aspekte beispielsweise in Bezug auf alternative Energie mit den Stadtwerken bedacht und geklärt werden müssen.

Herr Göring erkundigt sich, ob auch ein Kinderspielplatz in der Planung berücksichtigt werde. Herr Docter erklärt, dass das Land Niedersachsen keine Spielplätze in Neubaugebieten vorsieht.

Herr Bolinius begrüßt das Vorhaben ebenfalls.

Herr Haase erteilt seine Zustimmung und verweist darauf, eine zukunftsorientierte Planung in Bezug auf Ausstattung, E-Mobilität und energetische Bebauung nicht außer Acht zu lassen. Herr Malzahn sichert zu, dass die zukunftsorientierten Aspekte bei der Planung berücksichtigt werden. Bislang läge nur eine modellhafte Aufzeichnung der Möglichkeiten vor.

Herr Narewski erfragt, ob die 20%-Regelung in Bezug auf senioren-, und sozialgerechte Bebauung ebenfalls in die Planung einfließe. Herr Docter antwortet, dass es noch keine Detailplanung gäbe.

Herr Gosciniak bedankt sich für die Ausführungen und bittet um Abstimmung